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Traumdeutung




Schach

Assoziation: Brettspiel, Spiel der Könige, analytische Taktik, Geduld, Scharfsinnigkeit, Flexibilität, Schwarz-Weiß-Denken

Das Schachspiel wird das „Spiel der Könige“ bezeichnet. Die erfolgreichsten Schachspieler aller Zeiten, verfügen über einen analytischen Verstand um sich in den Gegner hineinzuversetzen und seine zukünftigen Züge vorauszusehen.

Ist das Gegenüber eher ein Stratege oder im Angreifermodus um gleich aufs Ganze zu gehen und „schachmatt“ auszurufen? Als professioneller Schachspieler ist man besonders in Geduld geübt.

Im Traum Schach zu spielen steht laut der Traumdeutung meist sehr direkt in Zusammenhang mit beruflichen Angelegenheiten im wirklichen Leben. Taucht ein ganzes Schachbrett im Traumland auf oder nur einzelne Schachfiguren wie Turm, Läufer, Springer, Dame oder König, so gibt es dementsprechend unterschiedliche Auslegungen.

Allgemeine Traumdeutung

Der allgemeinen Trauminterpretation nach deutet das Schachspiel auf einen Konflikt zwischen Gut und Böse, schwarz und weiß hin. Die Frage ist, ob sich der betreffende Träumer der Anspannung der jeweiligen Sachlage bewusst ist und auf welcher Seite er in dieser problematischen Situation steht.

"Schach" als Traumsymbol verweist auf Streitangelegenheit, wobei die Dringlichkeit besteht, entsprechende Strategien zu planen. Bei der Lösung von schwierigen Umständen könnte dies dem Träumer zugutekommen und man kann vieles vermeiden, wenn man rechtzeitig Konflikte erkennt.

Träumt man von einem Schachspiel mit Figuren am Brett im Traum, dann repräsentiert dieses Traumbild eine Mahnung vor leichtsinnigen Handeln in der realen Welt. Von spontanen und voreiligen Entscheidungen sollte man ablassen. Sollte man selbst im Traumbild als ein Schachspieler in Erscheinung treten, spiegelt dies nach generellen Traumanalyse wider, einem klugen Geschäftspartner bald gegenüberzutreten. Diese geschäftliche Bekanntschaft könnte sehr zu Gunsten des Träumers ausfallen.

Außerdem legt die Traumdeutung durch dieses Traumgeschehen nahe, dass man auf der Hut vor Vernachlässigung auf geschäftlicher Ebene sein sollte. Versäumt man hier gewisse Pflichten oder Termine, könnte das zu einer Stockung im Erfolgsstatus führen, worauf anschließend mit einem finanziellen Ausfall zu rechnen ist.

Sollte man im Traum als Gewinner im Schachspiel hervorgehen, wird das auf der Ebene der Traumdeutung dies kritisch interpretiert. Es könnte eine gewisse Naivität des Träumers ein Hindernis darstellen um die auftuenden Chancen nicht zur richtigen Zeit zu erkennen und spezielle Fristen zu versäumen.

Spielt der Träumende in der Traumszene aber dagegen den Verlierer, dann symbolisiert dies finanziellen Gewinn und Erfolg, den man dank eines cleveren Arbeitskollegen und seine hilfreiche Unterstützung erfahren durfte.



Psychologische Traumdeutung

Eine geträumte Partie Schach zu spielen verdeutlicht nach psychologischer Interpretation ein unerreichbares Ziel. Es ist ein hoffnungslos, ein Projekt umsetzen zu wollen, bei dem es dem Betroffenen an relevanten Beziehungen und ausschlaggebenden Wissen mangelt.

Dieses Traumsymbol veranschaulicht zwar eine Scharfsinnigkeit und schnelle Auffassungsgabe des Träumers, doch kann der Betreffende sein Potenzial nicht zur richtigen Zeit im Alltag zum Einsatz bringen. Nur selten treten Glücksmomente in Erscheinung, wo das richtige Timing passt und er seine Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen kann.

Kommt es im Traum vor, dass man als Träumer sehr emotional reagiert, mit Wut und Ärger alle Schachfiguren vom Brett wirft? Sollten Sie diese Traumsituation vor dem Auge haben, dann sollten sie den Beobachtungsfokus mehr auf sich selbst und ihre Impulsivität lenken, um diese ein bisschen zu bremsen. Denn sonst könnten sich Bekannte und Freunde in Ihrem Umfeld leicht zurückgestoßen fühlen.



Spirituelle Traumdeutung

Der Deutungsanalyse auf spiritueller Ebene nach, versinnbildlicht einen Konflikt zwischen den weißen und dunklen Mächten, beide Pole, die wir in uns tragen. Welche Seite stärker ist, bestimmen wir, in dem wir entscheiden welche wir mehr „füttern“.