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Mein kosmischer Blick

Die Kolumne von Erich Bauer

Loslassen und frei sein

Die Magie der Wintersonnenwende

Die Woche beginnt ohne besondere Aufregungen am Himmel. Der Mond steht im Zeichen Widder und verhilft zu einem relativ lebendigen Start in die Woche. Mit zunehmender Tageszeit wird der Energieschub aus dem Himmel sogar noch stärker, weil sich der Mond mit Planet Uranus trifft. Da allerdings Power-Planet Mars im Tierkreiszeichen Fische schwimmt, darf man sich auch nicht zu viel abverlangen. Eile mit Weile ist angesagt.


Am Dienstag muss man am Vormittag auf Überraschungen gefasst sein. Die sollten aber durchwegs positiv sein. Dann wird es ruhiger, denn der Mond befindet sich im Tierkreiszeichen Stier. So bleibt es auch am Mittwoch. Dieser Tag hat sogar ein großes Faible für Gemütlichkeit. Außerdem meinen die Sterne, dass man am Mittwoch die besten Chancen hätte, ein gutes Weihnachtsgeschenk für wen auch immer zu erstehen. Man wäre nicht knausrig, aber auch nicht zu spendabel. Am Donnerstag wird es wieder lebendiger, denn jetzt befindet sich der Mond im Tierkreiszeichen Zwillinge. Freunde treffen, die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen, das passt wunderbar zu diesem Mond.

Dann kommt der Freitag. Damit rückt die Wintersonnenwende immer näher. Sie findet dann in der Nacht auf Samstag statt. An diese Wintersonnenwende ist schon immer eine besondere Magie geknüpft. Es heißt, man könne loswerden, was aufstößt, belastet und daran hindert, Glück zu finden. Das kann eine unliebsame Gewohnheit sein, die man los werden möchte, wie zum Beispiel Rauchen oder Nägel beißen. Besonders hilfreich ist die Nacht der Sonnenwende auch, um alten Kummer loszuwerden. Wer zum Beispiel nicht loskommt von einem Menschen, der sich von einem getrennt hat, der kann sich jetzt leichter befreien. Man hat sogar festgestellt, dass Menschen mit traumatischen Kindheitserinnerungen in der Nacht der Sonnenwende sich davon befreien können.


Die Astrologie bezieht sich dabei darauf, dass jetzt droben im Norden die ewige Nacht beginnt. Zehn Tage lang wird das Licht verschluckt. So lässt jetzt auch alles, was man in diese Dunkelheit hineinlegt, von einem ab, macht endgültig frei. Was muss man tun? Man schreibt auf ein Stück Papier, wovon man sich befreien will. Dann soll man dieses Stück Papier zusammenrollen und irgendwo draußen in der Natur vergraben. Falls der entsprechende Ort nicht vorhanden ist, kann man das Stück Papier auch verbrennen. Dass man dabei die nötige Vorsicht walten lässt, ist selbstverständlich. Wichtig ist, sich in Gedanken mit dem Vorhaben zu verbinden. Ohne geistig-seelische Resonanz zeigt das Ritual keine Wirkung.

Am Samstagabend dann ist Vollmond. In alten Astrologie-Büchern findet man diesbezüglich eine Anweisung, nämlich, man könne das Anliegen, von dem man sich zur Sonnenwende befreit hat, unter diesem Vollmond noch einmal verstärken. Der Vollmond ist heuer ganz besonders stark, weil er unmittelbar vor Heiligabend stattfindet.

Ich wünsche Ihnen eine segensreiche Woche

Ihr Erich Bauer