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Traumdeutung




Rosenkranz

Assoziation: Beten, heilige Jungfrau Maria, Segen Gottes, Gläubigkeit, religiös, Einkehr, Selbstbeobachtung

Ein Rosenkranz ist eine Gebetskette bestehend aus 59 Perlen, die zu einem Kreuz zusammenführen. Diese Gebetskette, wie der Name schon sagt wird als Gebetshilfe für das Rosenkranzgebet benutzt.

Um sich zu merken wie viele Wiederholungen des Gebets man bereits gemacht hat, dienen die Perlen des Rosenkranzes zur Unterstützung.

Im Zusammenhang mit Beerdigungen finden die Rosenkranzandachten oft statt, wodurch um den Segen Gottes für die Verstorbenen gebeten wird.

Allgemeine Traumdeutung

Für die allgemeine Traumdeutung verkörpert der "Rosenkranz" als Traumobjekt die Vorhersage einer sorgenvollen und leidgeprüften Zeit. Es könnte sich um auftretende Krankheiten bezüglich nahestehender Menschen handeln oder dem Träumer selbst bevorstehen. Man kann den Rosenkranz auch als Ankündigung für Trennungen sehen. Somit kann man Todesfälle von Angehörigen der Familie oder Verwandtschaft nicht ausschließen.

Da der Rosenkranz auch ein Sinnbild für Glauben und Christentum ist, wird mit diesem Symbol die Gläubigkeit des Träumenden angezeigt. Auch kann damit das Verlangen, für die eigene Hilfsbereitschaft von anderen wertgeschätzt zu werden, angesprochen sein.

Zählt man im Traum die Perlen des Rosenkranzes, dann vermittelt dies die nahende Wiedervereinigung mit einem alten Freund.

Eine andere Person im Traumgeschehen mit Rosenkranz in den Händen zu sehen repräsentiert genereller Auslegung nach, Besorgnis und Kummer. Einer Rosenkranzandacht beizuwohnen steht als ein Symbol des innigen Wunsches nach einem geistigen Mentors oder Führers.

Wenn der Träumer im Traum einen Rosenkranz betet, fordert dies den Betreffenden auf, sich Zeit zu nehmen, für eine Einkehr in die eigene Stille und Innenschau zu halten. Viele Dinge können sich dann in Klarheit zeigen und der Weg wird sich in Leichtigkeit ebnen. Träumt der Schlafende zusätzlich davon, sich in einer Kirche zu befinden, verdeutlicht dies auch, dass er sich Unterstützung für eine Selbstuntersuchung wünscht.



Psychologische Traumdeutung

Der psychologischen Trauminterpretation nach zu analysieren, kann der Rosenkranz die Erfahrungen des Träumenden widerspiegeln, die eine wichtige Beeinflussung für seine Ganzwerdung darstellen.

Das Symbol des Finger-Rosenkranzes auf der Traumebene gibt häufig Auskunft auf die gegenwärtigenGefühlszustände des Träumers. Er wird durch diesen Traum ermuntert, sich vollen Bewusstseins mit ihnen zu beschäftigen und diesen Ratschlag zu beherzigen. Spendet das Rosenkranzgebet im Traum dem Schlafenden Trost, dann ist seelischer Beistand von den Angehörigen der Familie gewiss. Sie werden auch in nicht so lichten Zeiten für den Betroffenen da sein.

Der Rosenkranz mach dem Träumer auch bewusst, dass in ihm eine tiefe Sehnsucht nach Sicherheit präsent ist. Das Kreuz des Rosenkranzes separat interpretiert, verweist psychologischer Betrachtungsweise nach, eine kritische Lebensperiode. Doch stehen die Sterne gut dafür diese bald überwinden zu können.

Sieht sich der Träumer im Schlaf einen Rosenkranz käuflich erwerben, dient dieses Traumbild als Mahnung, dass unbewusste Grundsätze oder ein einengendes Weltbild in ihm vorhanden sind, die der Betreffende genauer erkunden sollte, da ihm diese im Weg stehen. Träumt er zurückversetzt von seiner eigenen Erstkommunion, wo man einen Rosenkranz geschenkt bekommt, lässt das darauf schließen, das im wirklichen Leben eine Neuorientierung oder innerer Wandel bevorsteht, die eine große Verbesserung der Lebensumstände mit sich bringen.



Spirituelle Traumdeutung

Der spirituellen Ansicht nach kann verlautbart werden, dass die aneinandergesetzten Perlen eines Rosenkranzes als Symbol für erblühende Rosen stehen. Die kreisförmige Anordnung dieser Perlen, verdeutlichen auch den ewigen Kreislauf des Lebens und des Sterbens, aus den man ausbrechen kann, indem man erkennt, dass die eigene Seele unsterblich und unantastbar von dem scheinbaren Leid des menschlichen Daseins ist. Das benötigt jedoch viel Übung in der Selbstbeobachtung.