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Liebeshoroskop für Schütze

Schütze




Liebe

Liebe mit einem Schützen oder einer Schützin ist das Höchste, man kostet den Himmel, man schmeckt die Ewigkeit, weilt eine Zeitlang im Rosengarten, im Paradies, man ist umringt von Lotusblüten, umgeben von Amber-, Moschus- und Narzissenduft.
Schützen wollen die Liebe immer irgendwie kultivieren, sie erheben, ihr eine besondere Note verleihen. Einfach nur zu lieben, das erscheint ihnen uninteressant, banal, billig, niedrig.
Schützen sind wahre Meister der Liebeskunst. Sie warten mit einem Eroberungsspiel auf, bei dem man einfach schwach werden muss: Sie sind dabei charmant, geistreich, witzig und unglaublich fantasievoll. Auch ihre Wärme und Herzlichkeit, die Nähe, die sie zulassen, machen sie diesbezüglich zum Besten, was unter dem Himmel zu finden ist. Schützemänner sind kantig, ja sogar hart, doch jede Frau spürt auf hundert Meter Entfernung ihr weiches Herz. Schützefrauen tragen gern Hosen und spielen auch sonst gern den Mann. Aber sie sind derart sanfte, weiche, herrliche Gespielinnen, dass ihnen jeder Partner dies alles nachsieht.

Sex

Der Einfallsreichtum eines Schützen kennt keine Grenzen. Er ist ein Meister der Verwandlung und spürt etwa ganz genau, ob sein Partner zu einer bestimmten Zeit mehr Zärtlichkeit oder mehr Leidenschaft und Feuer möchte.
Sicher, er will auch seine eigene Lust und Befriedigung, aber sie sind ihm kaum halb so viel wert, wenn nicht ebenso sein Partner den Himmel berührt. Vor allem aber ist der Schütze ein geistreicher Liebhaber, also genau das Gegenteil eines Menschen, der den Geschlechtsakt lediglich durchzieht, um sich zu befriedigen. Nein, Schützemenschen sind Liebeskünstler, die ihren eigenen und den Körper ihres Partners mit Musik erfüllen und zum Klingen bringen. Für sie gibt es auch keine Tabus. Und gerade, weil sie ja nicht nur körperliche, sondern immer auch geistige Befriedigung suchen, können sie sogar Sexualpraktiken aus dem pornografischen Grenzbereich, Sadomaso, Fetischismus und sogar Sex mit mehr als einem Partner ausprobieren, ohne ein »komisches Gefühl« dabei zu haben.
Wer mehr über die Lust und Leidenschaft von Schützen erfahren möchte, braucht nur ein Buch über Tantra oder das Kamasutra zur Hand zu nehmen. Dort findet sich alles, was Schützen und ihre Partner glücklich macht: lieben und sich gegenseitig mit Honigfeigen füttern, den Körper mit warmem Öl einreiben und sich wie Schlangen bewegen, sich gegenseitig als »Sexsklave« zur Verfügung stehen und jeden Wunsch erfüllen, nackt voreinander sitzen, ohne sich zu berühren – und dergleichen mehr.



Treue

Nein, er ist nicht treu. Der Schütze ist beseelt von der Liebe, verliebt in die Liebe; sie ist der Stoff, der nicht nur seinen Körper befriedigt, sondern auch seinen Geist vorwärts bringt und sein Bewusstsein hebt. Dazu kommt, dass ihm wie allen Feuerzeichen das »Beutemachen« viel mehr Freude bereitet als das »Beutehaben«; ein »Wild«, das er noch nicht »erlegen« konnte, ist für ihn allemal interessanter als eines – sei es auch noch so attraktiv und nett –, das er schon »hat«.
Nun muss aber zur Ehrenrettung des Schützen etwas hinzugefügt werden: Er ist der geborene Menschenfreund; er kann es nicht einmal mit ansehen, wie ein Tier leidet – und natürlich erst recht nicht, wenn ein Mensch traurig ist, womöglich auch noch seinetwegen. Mit anderen Worten: Ein Schütze treibt es nur so lange kunterbunt, wie ihm sein Partner keinen Riegel vorschiebt. Dies darf jedoch keinesfalls so aussehen, dass Verbote ausgesprochen oder heftige Drohungen gemacht werden. So etwas hält den Schützen niemals ab, seinem Bedürfnis nach Freiheit nachzugehen. Wenn er aber spürt, dass sein geliebter Partner wirklich leidet, dass er ihn verletzt mit seinen Eskapaden, dass er jemanden, der ihm sein Vertrauen geschenkt hat, mitten hineingestoßen hat ins Herz …, dann gelangt er allmählich zur Einsicht, hält sich zurück, vergleicht die Lust, die er bekommen kann, mit dem Schmerz, den er sich dafür einhandelt, und wägt in aller Regel zugunsten seines Partners ab.

Eifersucht

Eifersucht ist zwar kein Fremdwort für Schützegeborene, doch Eifersuchtstragödien und leidenschaftliche Szenen, bei denen Porzellan zu Bruch geht, erlebt man mit ihnen nicht. Schützen wissen, wie gern sie »von Blume zu Blume flattern«. Und da sie selbst das Gefühl nicht mögen, in Ketten gelegt zu sein, muten sie es auch ihrem Partner nicht zu.
So scheinen sie gar nicht eifersüchtig zu sein, ja direkt interesselos, wenn ihre Liebsten in ihrem Beisein mit anderen »äugeln«, tanzen, sich stundenlang unterhalten oder begeistert von der neuen Kollegin oder dem Trainer im Fitnessstudio erzählen. Sie werden ihnen auch nie verbieten, mit Freunden oder Freundinnen auszugehen.
Fast ist man da als Partner eines Schützen versucht, es auszureizen, um seinem/seiner Liebsten endlich mal eine Regung zu entlocken. Tun Sie es nicht, Ihr Schütze ist sehr wohl eifersüchtig, er zeigt es nur nicht. Denn dem Partner Grenzen zu setzen, passt nicht zu seiner freiheitlichen Einstellung. Er ist der Meinung, der andere müsse selbst wissen, wie weit er gehen kann. Doch geht er zu weit, verletzt dies das Ideal des Schützen. Und ist das erst einmal verletzt, dann stirbt auch allmählich seine Liebe.

Flirt

An erster Stelle der Verführungsskala steht bei einem Schützen das Reisen. Geben Sie Ihrem Traumpartner das Gefühl, dass Sie von einer Sekunde zur anderen Ihre Koffer packen können und reisefertig sind, das schätzen und lieben diese Zugvögel. Jemand, der für ihn ein Flugticket für einen Kurztrip in irgendeine Metropole bucht, jemand, der ihn dazu ermuntert, sich hinters Steuer zu setzen und irgendwohin ins Blaue zu fahren, jemand, der mit ihm am Wochenende in den Bergen wandern möchte – dem legt der Schütze sein Herz zu Füßen.
An zweiter Stelle kommt Unterhaltung. Der Schütze weiß für sein Leben gern alles, aber er ist sich selbst »zu gut« dazu (meistens hat er auch keine Zeit, denn er ist ständig unterwegs), sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Insbesondere lehnt er es zutiefst ab, sich mit Tratsch und ähnlichem Gerede zu beschäftigen. Aber wenn ihm sein Partner diesen Job abnimmt, die entsprechenden Gazetten liest, weiß, wer und was gerade »in« oder »out« ist, dann ist der Schütze glücklich.
Drittens: Beweisen Sie Ihrem Schützen Ihre Power und Energie. Zeigen Sie, dass Sie sehr wohl mithalten können bei seinen Aktivitäten; das schätzt er. Mit inaktiven, unbeweglichen Menschen kann er nichts anfangen.
Eröffnen wir jetzt die Negativliste: Was kann ein Schütze nicht leiden? An erster Stelle steht Nörgelei. Weh und ach! Wie lästig findet er einen (zukünftigen) Partner, der ihm sagt, dass er doch auch manchmal aufräumen oder wenigstens die Butter, nachdem er sich sein Brot bestrichen hat, wieder in den Kühlschrank stellen soll. Er? Der große Schütze?
Das Symbol des Schützen ist der Bogen. Und der Liebespfeil, den der Schütze oder die Schützin auf ihr Opfer anlegt, erreicht schnell und treffsicher sein Ziel. »Jagen« und »Beutemachen« sind ihre Passion und deshalb flirten sie auch gern und lassen keine Gelegenheit dazu aus.
Doch spitzfindige Hinhaltetaktik und Geziertheit stacheln ihren Jagdtrieb nicht an, sondern lassen ihn ganz schnell abkühlen. Denn sie handeln nach dem Motto: »Wenn du willst, umso besser, wenn du nicht willst, auch gut. Das ist für mich keine Tragödie. Denn andere Mütter haben auch schöne Söhne und Töchter.«
Interessant sind Sie für einen Schützegeborenen, wenn Sie ihm ein fröhliches Lächeln zeigen, Optimismus ausstrahlen und sich sportlich und abenteuerlustig geben. Bewundern Sie ihn, dann läuft er zur Höchstform auf und Sie erleben äußerst amüsante Stunden – oder auch mehr?



Der Schütze und seine Partner