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Tertiärdirektion

Bei der Tertiärdirektion (auch Tertiärprogression genannt) handelt es sich um eine Prognosemethode von Edmund Herbert Troinski, die er nach dem Vorbild des synodischen Mondhoroskops entwickelt hat. Sie soll als eine Ergänzung zur Sekundärdirektion gesehen werden.

Während die Sekundärdirektion sich auf die Sonne bezieht, haben die beiden Tertiärdirektionen T1 und T2 einen Bezug zum Mond. Dabei entspricht symbolisch bei T1 ein Tag nach der Geburt einem Mondumlauf im Leben des jeweiligen Menschen. Bei T2 entspricht symbolisch der Mondumlauf nach der Geburt einem Lebensjahr.

Bei dieser Prognosemethode können auch die Langsamläufer (Pluto, Saturn, Uranus und Neptun) sowie Jupiter berücksichtigt werden. Da bei diesen beiden Methoden die Zeiträume kleiner sind als bei der Sekundärprogression, eignet sie sich für detailliertere Prognosen.