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Der Begriff Symbolik stammt vom griechischen "symballein" = zusammenfügen. Damit wird das Zusammenfügen von Einzelstücken zu einem Ganzen beschrieben.

Es gibt unterschiedliche Symboliken:

In allen Religionen werden Gedanken in Symbolen ausgedrückt. So beschreibt das Rad die ewige Wiederkehr, der Weg die Lebensgeschichte, das Kreuz das Leiden und Sterben Jesu.

Bei der Farbsymbolik sind bestimmte Dinge wie Gefühle oder menschliche Eigenschaften mit einzelnen Farben verbunden. Innerhalb eines Kulturkreises sind diese Assoziationen als allgemein gültig zu sehen.

Im deutschen Sprachraum gibt es beispielsweise folgende Farbsymboliken:

·         Rot:             Liebe, Blut, Gefahr

·         Grün:           Hoffnung, Glück, Natur

·         Gelb:            Sonne, Ewigkeit, Hass, Neid

·         Blau:            Himmel, Wasser, Ruhe, Freundschaft, Ferne

·         Weiß:           Unschuld, Reinheit, Licht

·         Schwarz:      Tod, Finsternis, Trauer, Macht, Einigkeit

·         Grau:           Alter, Weisheit

In der Astrologie bezieht der Tierkreis die Symbolik weitgehend aus der Natur. Auch die Lehre der vier Elemente wird dabei berücksichtigt. Es werden durch die Symbolik bestimmte Erfahrungen beschrieben.

Beispiel:

Wassermann       Gleichklang und Ausgleich der Schwingungen auf geistiger und irdischer Ebene.

Schütze               Der Pfeil zielt über den persönlich eingeschränkten Horizont hinaus.

Die Symbolik der Planeten geht auf die griechische und römische Mythologie zurück. Bei der Benennung der Planeten wurden die antiken Götter als Vorbilder herangezogen.

Drei Grundformen kommen, wenn auch teilweise leicht abgewandelt, bei Planeten-Ideogrammen zum Einsatz:

1.    Der Kreis – steht für den Geist

2.    Der Halbmond – steht für die Seele

3.    Das Kreuz – steht für den Körper

Somit steht die Sonne  für den reinen Geist, der Mond  für die reine Seele und Merkur  für Körper, Geist und Seele. Bei Venus  herrscht der Geist über den Körper. Auf diese Weise hat jeder Planet eine eigene Symbolik.