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Mondknoten

Der Mondknoten steht als Symbol für wichtige Lebensaufgaben und wird als verstärkendes Element in der Astrologie berücksichtigt. Es handelt sich dabei um Schnittpunkte zwischen der Bahn der Sonne, der Ekliptik und des Mondes. Da die beiden Schnittpunkte einander genau gegenüber liegen, bilden sie eine Achse.

Überquert der Mond die Ekliptik von Süden nach Norden, dann befindet er sich am „aufsteigenden“ (nördlichen) Mondknoten. Überquert er sie von Norden nach Süden, dann spricht man vom „absteigenden“ (südlichen) Mondknoten. Die beiden Knoten werden auch als Drachenkopf (aufsteigender Mondknoten) und Drachenschwanz (absteigender Mondknoten) bezeichnet. Die bildhafte Darstellung kommt daher, dass es bei manchen Finsternissen so aussieht, als würden Mond oder Sonne von einem Drachen verschlungen.

Der absteigende Mond wird in der Astrologie als Vergangenheit gedeutet. Es geht dabei um die Kindheit eines Menschen, um Muster, die er mitbringt und die für ihn selbstverständlich sind. Dabei besteht die Gefahr, dass der Mensch immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt und sich nicht weiterentwickelt. Der aufsteigende Mond steht für die Zukunft, für das, wohin er sich entwickeln soll. Zunächst können die anzustrebenden Prinzipien fremd erscheinen. Nimmt man die neue Lebensaufgabe an, sind gute Erfahrungen die Folge.