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Lebensjahrsiebte

Die Astrologie knüpft früh an die im Volksglauben bekannten Altersstufen an. Dem im Osten aufgehenden Teil des Horoskops wurde die erste Altersstufe zugeteilt, der Himmelsmitte die zweite Altersstufe und die dritte Altersstufe dem im Westen untergehenden Teil. Die Drei für den Aufstieg, den Höhepunkt und den Abstieg und die Vier (entsprechend den  Jahreszeiten) waren in der Antike für die Einteilung des Menschenlebens ausschlaggebend.

Durch weitere Beobachtungen weitete man diese Einteilung auf sieben Abschnitte aus. Die Sieben findet man in der natürlichen Ordnung immer wieder: Sieben Wandelsterne, sieben Tage pro Mondphase. Darüber hinaus bestehen die Plejaden, die Hyaden, der große und der kleine Bär sowie der Orion alle aus sieben Sternen. Solon (640-560 v.Chr.) war der erste, der dieses Prinzip des Siebenerrhythmus auf das Leben eines Menschen anwandte.

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Nach der Hamburger Schule werden die Lebensjahrsiebte folgendermaßen eingeteilt:

1-7 Jahre:     Äußere Bewegung des Körpers (Sonne und Merkur)

7-14 Jahre:   Reifezeit, Wachstum und innere Entwicklung (Sonne und Pluto)

14-21 Jahre: Fortpflanzung und Liebe (Sonne und Venus)

21-28 Jahre: Heirat, körperliche Gemeinschaft (Sonne und Cupido)

28-35 Jahre: Arbeitsfähigkeit, beste körperliche Kraft (Sonne und Mars)

35-42 Jahre: Lebenskraft (Sonne und Vulkanus)

42-49 Jahre: Erfolge stellen sich ein (Sonne und Jupiter)

49-56 Jahre:  Ehre und Würde (Sonne und Apollon)

56-63 Jahre: Das Alter (Sonne und Saturn)

63-? Jahre:   Der Tod (Sonne und Admetos)