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Häuserhoroskop

Das Häuserhoroskop ist ein Sonderhoroskop der Huber-Schule und ist im Grunde ein verändertes Radixhoroskop. Dabei sind die Häuser immer gleich groß und die Tierkreiszeichen werden unterschiedlich groß dargestellt. Mit diesem Horoskop sollen die Erwartungen der Umgebung widergespiegelt werden. 

Als Mess- und Bezugssystem nimmt das Häuserhoroskop das Häusersystem bzw. das MC und den Aszendenten. Die Tierkreiszeichen werden entsprechend gedehnt oder gestaucht, damit sie proportional zu den Häusern sind. 

Zuerst müssen die Größen der Häuser bestimmt werden. Anschließend wird die Hausgröße durch 30 geteilt. Der Häusergrad ist das Ergebnis daraus. Im nächsten Schritt werden die Abstände der Zeichengrenzen und Planeten zu den jeweiligen Häuserspitzen ermittelt und durch den errechneten Häusergrad geteilt. Als Ergebnis erhält man die Planetenstellung im Häuserhoroskop in Häusergraden. 

Die Aspekte werden ebenso neu berechnet und hängen von ihrer Stellung im Haus ab. 

Mit dem Häuserhoroskop sollen die Erwartungen der Umgebung dargestellt werden. Es zeigt unter anderem auch das erlernte Verhalten des Horoskopeigners durch die Umgebung bzw. wie man ihn von außen sieht und wahrnimmt und auf ihn reagiert. Es ist eine objektive Darstellung der Lebensbereiche, die von außen betrachtet werden und der Umwelt gleich groß erscheinen. Im Gegenzug dazu zeigt das Grundhoroskop die subjektive Sicht von Innen hinaus auf die Welt, wobei in diesem Fall die Lebensbereiche unterschiedlich groß dargestellt werden.

Eine Diskrepanz zwischen einem Grundhoroskop und einem Häuserhoroskop herauszufinden und zu erklären, ist die Aufgabe einer API-Beratung. 

Ein Nachteil des Häuserhoroskops ist die umständliche Berechnung, sollte sie ohne Computer durchgeführt werden. Außerdem sind die Häuser schon im Radixhoroskop etwa gleich groß, wenn die Breiten nahe am Äquator sind oder wenn sich der Aszendent bei 0° Waage befindet. Hier erhält man durch die Umrechnung keine neuen Informationen.