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Erdhoroskop

Einer der sechs Kernpunkte der Hamburger Schule ist das Erdhoroskop. Es wurde 1919 von Alfred Witte eingeführt. Mit diesem Horoskop werden zwei Bereiche untersucht: Zum einen wird die mundane Konstellation bezogen auf das Erdgeschehen ausgewertet, indem man das Erdhoroskop mit einem anderen Horoskop in Beziehung stellt. Zum anderen wird die Beziehung eines einzelnen Menschen oder Ereignisses betrachtet und wie sie in das allgemeine Erdgeschehen eingebunden ist.

Die Technik zur Erstellung eines Erdhoroskops ist etwas kompliziert. Als Ausgangspunkt wird der Nordpol angenommen. Obwohl das Horoskop für die gesamte Erdoberfläche gültig sein soll, werden eine Horizontalachse und eine Vertikalachse benötigt. Eine Besonderheit der Hamburger Schule ist, dass beim mundanen Horoskop immer 0°Krebs den Erd-MC darstellt. In weiterer Folge stellen die vier Kardinalpunkte die vier Achsenpunkte dar, da sie starke sensitive Punkte sind. Die Tierkreiszeichen entsprechen außerdem den Häusern des Erdhoroskops.