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Jeder Mensch, der der Astrologie gegenüber ablehnend steht, wird als Astrologiegegner bezeichnet. Die Astrologie, die wir heute kennen, entstand in Babylon am Königshof. Die Astrologie war ganz eng mit den Geschicken der Könige verflochten und wurde nur von Priestern betrieben. Als sie sich mehr und mehr vom König – der Macht – entfernte, kamen drei wesentliche Kritikergruppen auf: Naturwissenschaft, Theologie und Philosophie.

Die Religion mit der größten Ablehnung gegenüber der Astrologie ist das Judentum. Das Judentum verehrt nur einen einzigen Gott – die Propheten sehen in der Astrologie aber eine gewisse Verehrung der Sterne. Das ließ sich natürlich nicht vereinbaren.

Das Christentum sah die Astrologie gleich wie das Judentum und lehnte sie daher ebenfalls ab. Da sich das Christentum rasant ausbreitete, vergrößerte sich auch die Anzahl der Astrologiegegner.

Im Zeitalter der Aufklärung kamen Naturwissenschaftler als Gegner der Astrologie hinzu, denn sie galt als unwissenschaftlich. Die Naturwissenschaft erhob den Anspruch, das Universum materiell erklären zu können. Im Dritten Reich wurde die Astrologie komplett verboten, damit keine Prognosen über das Reich oder Veröffentlichungen über Regierungsangehörige möglich waren.

In der heutigen Zeit spielt die Kritik der Theologen fast keine Rolle mehr, da der Einfluss der Kirche stark zurückgegangen ist. Die Kritik kommt nach wie vor von den Naturwissenschaften und zusätzlich aus dem Bereich der Philosophie.