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Früher einmal waren die alten Astronomen gleichzeitig auch Astrologen und befassten sich mit der Frage, wie die Vorgänge am Himmel zu deuten sind. Johannes Kepler ist ein berühmtes Beispiel dafür. In der Moderne trennten sich die beiden Bereiche. In der heutigen Astrologie spricht man eher von Neigungen, Anlagen, Prägungen, Strömungen und Tendenzen, da  die Astrologie größtenteils psychologisch ausgerichtet ist. Sie befasst sich intensiv mit dem Seelenleben des Menschen.

Definition der Astrologie durch Rupert S. Gleadow:

“Astrologie ist die Wissenschaft oder Kunst, Personen und Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschreiben, in dem man dazu erstellte Himmelskarten nach bestimmten Methoden interpretiert.“

Der Begriff „Astrologie“ stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten astron=Stern und logos=Sinn zusammen.

Die Astrologie arbeitet mit dem geozentrischen Weltbild, das heißt, die Erde steht im Mittelpunkt.

Mit dem Horoskop werden analoge Schlüsse zur Beurteilung von Begebenheiten auf der Erde aus der Beobachtung der Planeten gezogen. Für die Erstellung eines Horoskops benötigt man immer den Ort der Geburt sowie den genauen Zeitpunkt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Bereiche der Astrologie:

1.    Individualastrologie

2.    Mundanastrologie

Bei der Individualastrologie steht der Mensch selbst im Mittelpunkt, bei der Mundanastrologie entweder ein bestimmtes Gebiet, bestimmte Orte oder Länder der Erde.

In weiterer Folge unterscheidet man außerdem zwischen prognostischer und die vergleichender Astrologie. Die prognostische Astrologie setzt ein Radixhoroskop in Beziehung mit aktuellen oder kommenden Konstellationen. Daraus leitet sich die Prognose (künftige Entwicklung) ab. Bei der vergleichenden Astrologie werden jeweils zwei oder mehr Horoskope in Beziehung zueinander gesetzt. So kann man sehen, wie der Charakter einer Beziehung ist. Ein Radixhoroskop ist in der vergleichenden Astrologie das Geburtshoroskop eines Individuums und in der Mundastrologie beispielsweise ein Länderhoroskop.

 

Es gibt zwei Modelle, die die Astrologen sehr gerne verwenden:

1.    Die Kausalität

2.    Die Analogie

Ad 1.: Bei der Kausalität geht man davon aus, dass jeder Himmelskörper einen direkten Einfluss auf die Erde und die sich darauf befindlichen Lebewesen hat. Der Mond beispielsweise ist verantwortlich für Ebbe und Flut. Man geht davon aus, dass auch die anderen Planeten direkten Einfluss haben, manchmal stärker und manchmal schwächer.

Ad 2.: Bei der Analogie geht man davon aus, dass die Planeten nur das anzeigen, was auf der Erde geschieht. Dabei gibt es aber keinen kausalen Zusammenhang. Man kann die Planeten daher wie ein Messinstrument sehen, die einfach nur Daten anzeigen, aber nicht beeinflussen.

 

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