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Arabische Astrologie

Die arabische Astrologie wurde erst im siebten Jahrhundert mit dem Aufkommen des Islam populär. Man könnte daher auch von einer islamischen Astrologie sprechen, die genauso wie in den westlichen Ländern Blütezeiten, aber auch Zeiten der Verfolgung hatte.

Die arabische Astrologie wurde sehr stark von der hellenistischen, persischen und indischen Kultur beeinflusst. Von den Griechen übernahmen die Araber die sieben klassischen Planeten und den Tierkreis und von der indischen Astrologie die Mondhäuser. Der Mondkalender wird bis heute noch verwendet. So wird der Fastenmonat Ramadan danach ausgerichtet.

Besonders im Bereich der Mathematik und der Astronomie setzte der arabische Raum neue Maßstäbe. Der arabische Astrologe Zahel ist für die Entwicklung der heutigen Stundenastrologie und der Elektion verantwortlich. Die Technik der Solare wird auf den arabischen Astrologen Messahallah zurückgeführt. Einen wichtigen Bereich in der arabischen Astrologie nimmt auch die Mundanastrologie ein.

Da im zwölften Jahrhundert einige arabische Astrologen unter anderem in China arbeiteten, wurde auch die asiatische Astrologie von der arabischen beeinflusst.

Zu den bekanntesten arabischen Astrologen zählen Albategnius, Albumasar, Al Biruni, Albohazen, Alcabitius, Messahallah, Theophil von Edessa.