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Dieses Sternzeichen ist ebenso eigenwillig und exzentrisch wie der Himmelkörper, der ihm zugeordnet ist: Uranus, der sich als einziger Planet rückläufig um seine Rotationsachse dreht. Auch Wassermann-Geborene befinden sich immer in Antistellung, sozusagen in Gegenbewegung. Sie sind geborene Revolutionäre, die bereit sind für ihre Lebensideale mit allen Mitteln zu kämpfen. Dabei sind sie die freundlichsten Menschen unter dem Sternenzelt. Sie würden nie jemanden unterdrücken oder ausnützen. Sie interessieren sich fast mehr für andere als für sich selbst. Sie nehmen an allem Anteil, was ihre Mitmenschen bewegt.

Das mag wohl auch der Grund sein, warum Wassermänner so viele Freunde haben. Nur unterordnen können sich die Menschen dieses Sternzeichens nicht. Sie wollen frei sein, koste es was es wolle. Das geht meistens zu Lasten einer funktionierenden Partnerbeziehung. Kaum jemand kann einen Wassermann wirklich an sich binden. Man kann ihn nur einigermaßen bei der Stange halten, wenn man ihm kleinliche Probleme vom Leibe hält. Denn ein Wassermann misst allen materiellen Dingen nicht die geringste Bedeutung bei. So ist er heilfroh, wenn sich jemand um die lästigen, alltäglichen Belange kümmert.


Das ist auch die Ursache, warum man ihn häufig in familiären und häuslichen Lebensumständen findet. Auch sein Hang zum Vereinswesen, das eine starke Faszination auf ihn ausübt, steht im krassen Widerspruch zu seinem Freiheitsdrang. Allerdings wird er sich nur einer Vereinigung anschließen, die für Menschenrechte, für die Freiheit oder für revolutionäre Ideen eintritt. Wassermann-Geborene denken viel nach. Sie horchen in sich hinein, wenn sie einem Geheimnis auf der Spur sind. Unerklärliches zu enträtseln ist ihre Lebensaufgabe.