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DAS WAAGE-PORTRÄT von Star-Astrologe Erich Bauer

24. September bis 23. Oktober


Die Fakten

Element Luft als Urstoff des Lebens, starke Intellektbetonung, kontaktfreudig Symbolik Die Waage als Zeichen der Harmonie und Liebe
Qualität Kardinal Und damit drängend, überzeugend, kraftvoll, auf Reibung, Sieg und Triumph eingestellt Zeitqualität Der Herbstanfang mit Tagundnachtgleiche steht für Mitte und Gerechtigkeit
Polung Plus männlich, Yang, aktiv, nach außen und innen Herrscherplanet Venus des Abends, göttlicher Ausdruck geistiger Liebe




Stärken

Gerecht, anmutig, feinsinnig, ausgleichend


Magische Helfer

Farbe Lila
Stein Aquamarin
Baum Flieder
Tier Schmetterling
Duft Rose

Die Persönlichkeit

Durchsetzungskraft
Besitzstreben
Kontakt
Familie
Genuss
Pflicht
Liebe
Bindung
Ideale
Ehrgeiz
Originalität
Transzendenz





Waage: Ich und Du im Gleichgewicht

Die Waage ist das einzige gegenständliche Zeichen. Alle anderen sind Tiere oder Menschen. In dieser Namensgebung versteckt sich bereits ein zentrales Geheimnis der Waage: In ihr schlummert vom ersten Tag ihres Lebens an ein Wissen, dass die anderen Wesen da draußen genauso wichtig sind wie man selbst. Um diesem Sachverhalt das richtige Gewicht zu geben, schuf die Astrologie das Bild der Waage. Eine Waage ist ein Gegenstand, eine Sache, leblos, ohne Gefühle. Die Astrologie will damit zum Ausdruck bringen, dass auf dieser Ebene Gefühle stören könnten. Das bedeutet auf keinen Fall, dass Waagegeborene reglos wären. Ganz im Gegenteil, Waagen sind ausgesprochene Stimmungsmenschen. Ihre Gefühle kommen jedoch nicht – wie zum Beispiel beim Widder oder Krebs – unmittelbar aus dem „Bauch“, sondern aus der Stimmigkeit zwischen ihr und ihren Mitmenschen.



Waage und Beruf

Waagen sind Verkaufsgenies. Sie riechen von Weitem, warum ein Kunde ihren Laden betritt. Andererseits, kauft man bei einer Waage ein, kann man sicher sein, dass man etwas mit nach Hause nimmt, was zu einem passt. Waagen versetzen sich in andere Menschen. Sie schlüpfen in die Haut ihres Kunden oder Geschäftspartners. Sie erfühlen ihn, durchstöbern seine Gehirnwindungen und schmuggeln sich in seine geheime Wunschabteilung. Ihre große Begabung, sich in andere hineinversetzen zu können, ihre Wünsche und Absichten zu erraten, befähigt Waagegeborene natürlich nicht nur zum Beruf des Verkäufers. Auch als Psychotherapeuten, Managementberater, Politiker oder Diplomaten sind sie in ihrem Metier. Wenn Sie die Praxis einer Waage betreten, fühlen Sie sich sofort geborgen, aufgenommen, willkommen. Wenn Sie dann mit der Ärztin oder dem Arzt, dem Psychologen oder Heilpraktiker sprechen, dann öffnen Sie ihnen ohne jegliche Vorbehalte Ihr Herz. Denn Sie fühlen sich vom ersten Augenblick an verstanden. Aus dem gleichen Grund werden Waagen Coiffeure, Masseure, Kosmetiker oder arbeiten im Gastgewerbe. Immer ist es ihr Ziel, andere fröhlicher, gütiger, glücklicher, zufriedener, entspannter oder schöner zu machen – und vor allem in dieser Hinsicht sind sie jeweils die geborenen Meister ihres Fachs. Dann sind sie auch noch begnadete Künstler. Was immer sie ansehen, hören, berühren, riechen, schmecken, weckt ihren ästhetischen Sinn und ihre Kreativität. All die kleinen und großen schöpferischen Taten, vom kunstvoll nachgezogenen Lidstrich einer Maske beim Film über das Layout einer Tageszeitung bis zum unsterblichen Kunstwerk, wurden und werden häufig von Waagemenschen erbracht. Täglich gehen Waagen als Coiffeure, Blumenbinder, Maskenbildner, Kosmetiker, Visagisten, Kostümberater, Modedesigner und in ähnlichen Metiers ihrer Berufung nach. Sogar, wenn man an einen eigentlich völlig unkreativen Arbeitsplatz kommt, an einen Verkaufsschalter, in ein Büro oder was auch immer, erkennt man am Blumenstrauß auf dem Tisch oder am besonders höflichen Umgangston: Hier arbeitet eine Waage.



Waage und Geld

In einer Waage steckt alles, vom kleinen Pfennigfuchser bis zum Finanzgenie. Auf jeden Fall – so behauptet die Astrologie – weiß sie, was sie wert ist. Am ehesten verdient sie ihr Geld mit venusischen Tätigkeiten und venusischen Produkten. Berühmte Tänzerinnen und Tänzer waren Waagegeborene, und unter diesem Sternzeichen finden sich die meisten bedeutenden und bekannten Künstler, Maler und Designer. Beispiele sind der Architekt Le Corbusier, der Modeschöpfer Ralph Lauren und der Maler Arnold Böcklin. Auch viele Schauspieler findet man unter diesem Sternzeichen wie Kirk Douglas, Brigitte Bardot, Kate Winslet, Christiane Hörbiger, Roger Moore und Klaus Kinski.





Alle lieben Waagen für

ihre Fröhlichkeit. Höchst selten rutschen sie in eine traurige Stimmung. Selbst wenn, dann nur für kurze Zeit. Es scheint, als müssten sie dem Bösen, Schlimmen, Traurigen und Unangenehmen in dieser Welt Kontra geben. Überhaupt ist es eine ihrer Spezialitäten, das Gegenteil von dem, was gerade ist, zu zeigen. Daraus entsteht dann auch manchmal ein regelrechter Widerspruchsgeist. Und auch, wenn zu viel Süßholz geraspelt wird, protestiert die Waage. Zerstrittene Personen wieder einander näher zu bringen, ist eine weitere Spezialität.



Was braucht die Waage zum Glücklichsein?

Ihr ausgeprägtes Faible für alles Schöne, Gute, Edle macht Waagen zum Stammbesucher von Pinakotheken, Opernfestspielen, Theaterfestivals und anderen „Social Events“ mit kulturellem Rahmenprogramm. Und natürlich erwarten sie von ihren Partnern, dass sie da mithalten, sie begleiten, ihnen Tickets besorgen, sie vielleicht sogar mit Künstlern zusammenbringen. Selbstverständlich lebt eine Waage immer auf beim Einkaufsbummel, und wenn ihr Partner sie dabei in ein schickes neues Café oder Restaurant entführt, ist sie im siebten Himmel. Ansonsten hat sie ihre Lieblingsbar, ihren Lieblingscocktail und ein paar (wenige) Lieblingsrestaurants, die sie mit dem Menschen teilen will, mit dem sie zusammen ist. Wo immer aber sie sich befindet, will sie reden, über ganz komplizierte Dinge wie den Zeitgeist, den Trend von Kunst und Mode, aber auch über Banales und Alltägliches wie den Ärger ihrer Freunde mit dem Hund des Nachbarn. Am wichtigsten ist das „Atmosphärische“. Wenn man eine Waage unglücklich machen will, braucht man nur schmutzige Wäsche herumliegen lassen oder nach dem Essen ohne einen Kuss und ein Wörtchen des Danks aufzustehen. Eine Waage hasst Lieblosigkeit und schätzt Stil über alles. Geschenke, die ihr Zuhause oder ihr persönliches Aussehen verschönern, machen eine Waage immer glücklich. Und natürlich wird die Liebe mit Begleitung entsprechender Musik noch schöner.

Zum Abschluss dieses Themas noch allerlei und bunt gemischt, was Waagen in jedem Fall mögen: Lila, Zahl 7, Flieder, Romantik, Rokoko, Glockenspiel, Lächeln, Kunst, Antiquitäten, Picasso, Tagpfauenauge, Smaragd, Türkis, Veilchen, Lyrik, Tanz, Libelle, Reh, George Gershwin, Le Corbusier, Rhythmus, Takt, Mode, Mandelsplitter, Museum, Troubadix.

Und sie mögen auf keinen Fall: Lieblosigkeit, Chaos, Lärm, Ungerechtigkeit, Konfektionswaren, Zerstörung, Aggressivität.



Der Waage als Freund/Freundin

Weil Waagen ihre eigenen Gefühle stets zurückstellen, geben sie aus der Hand, was für Beziehungen und Freundschaften eminent wichtig ist: nämlich eine gesunde Portion Egoismus. Es dauert lange, bis sie endlich protestieren. Sie sehen ja immer den anderen zuerst. Sie fühlen gar nicht ihre Bedürfnisse, sondern seine bzw. ihre. Sie versetzen sich in die andere Person sogar dann noch, wenn diese Dinge tun, die sie verletzen. Das ist vielleicht der größte Nachteil der wunderschönen, ausgeglichenen, harmonischen Waage, dass sie im entscheidenden Moment die eigenen Gefühle nicht spürt oder sich nicht getraut, sie zu artikulieren: aus Rücksicht, aus Angst, dem anderen – Freund, Partner – wehzutun. Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht, erlebt das die Waage als persönliches Versagen. Weil sie sich von Kind auf als Wächterin und Retterin der Liebe erlebt, die Liebe für sie Aufgabe und Erfüllung bedeutet, verliert sie dann ihre Sicherheit, ihr Zuhause, ihren Lebenssinn.

Können Waagen ein Geheimnis für sich bewahren?

Man sollte vorsichtig sein bei einer Waage: Man bittet sie, sie möge etwas nicht weitersagen, und natürlich nickt sie und gibt ihre Zustimmung. Aber dann bricht ihr Widerspruchsgeist durch und bei nächstbester Gelegenheit plaudert sie das Geheimnis wieder aus. Außerdem ist sie eine „Plaudertasche“ – in weiblicher Ausprägung noch mehr als in männlicher. Geheimniskrämerei ist einfach nicht ihr Ding. Sind es nicht gerade die Dinge, die man verheimlicht und versteckt, die dem Leben seine Schönheit nehmen?



Weibliche Waagen auf dem Prüfstand

Die Waagefrau ist der schönste und anmutigste Vogel, den es gibt. Venus persönlich steckt in ihr, verleiht ihr diesen wundervollen Teint, lässt ihre Augen funkeln, färbt ihre Wangen rosig, formt ihren Körper in derart vollendeten Kurven. Auch wenn diese Schönheit nicht sofort zutage tritt, sie steckt in ihr. Sogar wenn eine Waage üppig sein sollte wie eine Walküre, bewegt sie sich wie eine Ballerina. Diese Frau ist Venus und damit vollendet. Man(n) hat also eine tolle Frau im Bett, hat eine großartige Frau in seinem Zuhause, das von nun an immer adrett und stilgerecht eingerichtet ist, und man hat eine Frau, um auszugehen und sich von anderen ihretwegen bewundern zu lassen. Die Waage erfüllt in jeder Hinsicht die Erwartungen, die ein Mann an eine Frau und Geliebte stellt. Noch mehr: Eine Waagefrau wird ihren Mann zielstrebig und ohne dass es dieser überhaupt bemerkt, zum Erfolg „schubsen“. Wenn sie sich einmal für jemanden entschieden hat, setzt sie sich auch konsequent für ihn ein. Sie räumt ihm Steine aus dem Weg und ist eine Meisterin darin, solche Freunde auszuwählen, die ihren Geliebten vorwärtsbringen. Einen Menschen hingegen, der ihrem Darling nicht guttut, betrachtet sie als Persona non grata – und bald wird auch ihr Mann finden, dass der oder die Betreffende zu den weniger gern gesehenen Personen zählt. Ist die Waagefrau raffiniert? O ja, und wie! Sie dirigiert ihren Mann, ohne dass er auch nur einen Hauch davon spürt. Sie wird mit den unschuldigsten Augen der Welt behaupten, dass sie nichts, aber auch gar nichts gegen diesen Menschen hat, aber demnächst wird er in ihrem Haus nicht mehr auftreten. Sie tut so, als hätte sie überhaupt keine Bedürfnisse und Wünsche. Aber ihr Mann – und sogar die Freunde ihres Mannes – werden sich die Beine ausreißen, um sie glücklich zu machen. Genial, nicht wahr? Nun wird es Zeit, die Nachteile zu benennen: Alles Schrille, Schräge, Grelle, jeder Streit verursacht ihr eine Gänsehaut, jede Lieblosigkeit sticht ihr mitten ins Herz, und jeder falsche Ton grämt ihre Seele. Ginge es nach ihr, wäre die Welt ein verwunschener Zaubergarten, eine Oase der Schönheit, eine Sinfonie abgestimmter Gelüste und Freuden. Nur sieht die Wirklichkeit so ganz anders aus – und darunter leidet Ihre Waage, sie leidet auch unter ihrem Partner, weil er so unsensibel ist wie die übrige Welt …. Sie ist langatmig. Man glaube ja nicht, dass man von ihr eine schnelle Information auf eine Frage bekommt: „Gehen wir ins Kino?“ – „Au ja, gern, es läuft dieser Film mit dieser wundervollen Schauspielerin, die wir letzthin im Fernsehen gesehen haben. Ach, jetzt habe ich den Namen vergessen. Macht aber nichts! Du weißt schon. Es war der Film, der so spannend begann und dann immer langweiliger wurde, weißt du noch? Der Mann hatte seine Frau verloren …“. Und jetzt erzählt die Waagefrau in blumigen Worten den Inhalt des letzten Leinwand-Epos, obwohl es doch darum geht, sich für einen Film heute und jetzt zu entscheiden. Wer ein einigermaßen spontaner Mann ist, wird mit dieser Frau irgendwann wahnsinnig. Man wird sie möglicherweise anherrschen, sie solle sich kurz fassen, oder sie kräftig schütteln. Die schöne, blumige, liebevolle Waage kann – das glaubt man erst, wenn man es erlebt hat – gefühlskalt sein. Es ist durchaus möglich, dass sie eines Tages nach Hause kommt und sagt, sie habe sich in einen anderen Mann verliebt und werde tags darauf zu ihm ziehen. Peng! Wenn dem Mann das Herz bricht, wenn er tobt und schreit, wird seine Waage die Schultern zucken und das nicht verstehen. Wenn sich umgekehrt ein Mann dazu durchgerungen hat, seine Waagefrau zu verlassen, wird sie zunächst völlig schockiert sein und wie ein Kind weinen. Aber nach ein, zwei Wochen hat sie es vergessen. Diese Frau ist nicht hinter einem bestimmten Mann her, sondern hinter der Liebe. Sie ist, wie es einmal eine Waagefrau sagte, „verliebt in die Liebe zur Liebe“. Wo immer sie mehr davon findet, wird sie magnetisch angezogen. Man vergesse das nie.





Männliche Waage auf dem Prüfstand

Eindeutig, der Waagemann ist der charmantesten Kerl unter den zwölf Tierkreiszeichen: Smart, elegant, glatt – der Waagemann achtet auf den Lack. Und das nicht nur bei Äußerlichkeiten. Kein Smalltalk, den er nicht mit breitgestreuten Schmeicheleien versüßt. Sein Image: charmant, strahlend, stets in bester Laune. Ein One-Million-Dollar-Man, der es schafft, auch noch Neider „umzudrehen“. Aber er trifft keine Entscheidungen. Nehmen wir das Schlimmste an, nämlich, dass der Waagemann noch mit einer anderen Frau liiert ist. So, er hat gesagt, dass er diese andere Frau verlassen wird. Man glaube ihm das auf keinen Fall. Nicht, weil dieser Mann ein Lügner wäre, nein, er ist immer felsenfest überzeugt von dem, was er sagt. Aber ab dem Moment, an dem er die Nacht mit der neuen Frau verbrachte, bis zu jenem Moment, an dem er wieder bei seiner früheren Frau ist, liegen bei einem Waagemann Welten. Plötzlich ist er sich nicht mehr sicher. Mit einem Mal stellt er fest, dass er diese Frau doch noch liebt und meint, dass er ihr eine derartige Verletzung nicht zufügen kann. Man wartet auf eine Entscheidung, aber der Waagemann fühlt sich dazu nicht in der Lage. Er liebt beide Frauen, sagt er – und es klingt glaubhaft. Letzten Endes liegt die Entscheidung nicht beim Waagemann. Man muss ihm die Pistole auf die Brust setzen und sagen: „So, mein Lieber, entweder du entscheidest dich jetzt für mich oder für sie, oder ich entscheide mich – und zwar gegen dich.“ Das muss man dann aber auch durchziehen und sich nicht wieder umstimmen lassen, nachdem man den Schlussstrich gezogen hat, weil er, der tragische Held, dieses Mal auf den Knien schwört, dass er sich scheiden lassen wird. Er wird es nicht tun. Ist das sein einziger Fehler? Sein größter! Er hat noch ein paar kleinere auf Lager: zum Beispiel, dass er sich selbst sehr viel mehr Freiheiten herausnimmt, als er seinem Partner zugesteht. Das heißt, er fragt sich mindestens bei jeder dritten Frau, der er begegnet, ob sie nicht die ideale Partnerin für ihn wäre, während er seiner Frau schon Vorhaltungen macht, wenn sie nur sagt, dass ihr dieser oder jener Filmschauspieler gut gefällt. Außerdem wird er sie höchst selten mit einer spontanen Idee überraschen. Eine seiner Schwächen ist noch etwas ausführlicher zu erwähnen: Man darf einem Waagemann keine psychologischen Rätsel aufgeben. Wenn seine Frau zum Beispiel darunter leidet, dass sich ihr Waageschatz zu wenig um sie kümmert, ist es völlig zwecklos, sich zu betrinken oder ins Zimmer einzusperren. Ihr Mann zieht keine psychologischen Schlüsse. Er ist kein Therapeut, sondern ein Richter. In diesem Fall wird er ihr gegenüber argumentieren, dass sie zu viel trinkt. Es nutzt sogar wenig, wenn man seinem Waagemann direkt ins Gesicht sagt, dass man unter ihm leidet. Er hat keinen Sinn für Psychologie. Der schnellste Weg zur Scheidung ist ein unordentliches Heim. Der Waagemann erwartet nicht, dass alles tipptopp sauber ist, doch die Ästhetik muss stimmen. Aber last, but not least, trotz aller Fehler – wie anfangs gesagt – man hat dennoch den charmantesten Mann unter den zwölf Tierkreiszeichen. Und wenn man einmal seine Schwächen kennt, wird man damit auch ganz gut leben können.



Kleine Waagen

Von dem Augenblick an, wenn Waagegeborene ihre wunderschönen Augen öffnen und das Licht der Welt erblicken, sind sie liebesfähig. Sie entwickeln diese Kunst im Lauf des Lebens zur allerhöchsten Perfektion. Ich kenne keine Waage, die sich nicht an eine Kindheit erinnert, in der sie mit kindlicher Hingabe und Liebe versucht hat, die Bedürfnisse ihrer Eltern zu erfüllen, welche häufig extrem unterschiedlich waren. In aller Regel erlebt ein Waagekind seine Eltern als zerstritten oder lieblos. Es fühlt sich daher dazu verpflichtet, den Eltern das zu geben, was ihnen fehlt: Liebe, Zärtlichkeit, Herzlichkeit, Freude … Es gibt Waagekinder, die bereits mit einem halben Jahr das Gespür eines ausgebildeten Partnertherapeuten besitzen. Solche Kinder tun genau das, was für den Moment die Spannung in einer Beziehung verringert. Mit zunehmendem Alter perfektionieren sie die anderen Eigenschaften ihres Sternzeichens. So treten im Laufe des Schulalters und vor allem während der Pubertät Bestrebungen nach Harmonie und Ästhetik in den Vordergrund. Eine offene und herzliche Liebenswürdigkeit wird Teil ihres Wesens. Gemeinsamkeit und Beziehungen werden wichtig.



Betagte Waagen

Die Waage ist für die Liebe geboren. So steht es in jedem Astrologiebuch. Was dabei oft unterschlagen wird ist, dass die Liebe, zu der eine Waage fähig ist, in aller Regel zu groß ist für eine menschliche Alltagsbeziehung. Sie ist so schwärmerisch, idealistisch, romantisch, verzückt ..., dass ein normaler Mensch in aller Regel nicht mithalten kann. Im Alter sind Waagegeborenen daher eher in der Lage, ihrer großen Liebesfähigkeit Ausdruck zu verleihen, denn dann binden sie sich nicht mehr an einen Menschen. Ihre Liebe ist ihr Geschenk an das Leben, und sie verteilen es, wie es ihnen gefällt: an ein Gedicht, an die Musik, einen Baum, die Nachbarin.



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Ihr Geburtshoroskop
Mit all Ihren Talenten, Eigenschaften, Ecken und Kanten.
Ihr Karma-Horoskop
inkl. ihrer Lebensziele und dem Auftrag Ihrer Ahnen.
Ihre Zukunft (für 12 Monate)
Ihre nächsten 12 Monate als Blick in Ihre Zukunft



Entweder an Sie übermittelt als PDF per E-mail oder per Post als gebundenes Buch.

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