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Der Beherrscher dieses Zeichens ist der Neptun, aber auch der Jupiter funkt manchmal dazwischen. Menschen, die im Sternzeichen der Fische geboren wurden, entwickeln meist starke Kräfte von innen her. Allerdings sind sie sehr bemüht, diese Fähigkeit ihren Mitmenschen gegenüber zu verbergen. 

Im Grunde ihres Wesens sind die Fische eher schüchtern, obwohl sie diese Schüchternheit sehr häufig mit übertriebener Forschheit kaschieren. Mehr als andere Sternzeichen hat der Fische-Mensch zwei Seelen in seiner Brust, wobei die eine sich von der anderen trennen will. Die Widersprüche im Charakter der Fische sind nicht so leicht durchschaubar. In seinem Wesen hat alles Platz. Im Extremfall erweist sich der Rücksichtsvollste als Intrigant oder der Goldfisch als weißer Hai. Das findet auch im Sternzeichen am Himmel eine Entsprechung: Es besteht aus zwei Fischen, von denen jeder in eine andere Richtung schwimmt: Einer drängt in die Welt, der andere aber versucht, der Welt zu entkommen. So kann dieses „doppelköpfige“ Zeichen, das im Ozean der Gefühle zu Hause ist, durchaus auch Menschen hervorbringen, die sich beinhart durchsetzen und auf dem Boden der Realität stehen.
Aber im Prinzip sind diese Sternzeichen sanfte und sehr friedfertige Menschen. Sie sind in einer Traumwelt versponnen, in die sie sich immer wieder Trost suchend zurückziehen, wenn ihnen das Leben übel mitspielt.


In jedem Fisch schlummert ein Mystiker. Seine Welt ist das Grenzüberschreitende, Tiefgründige, Immaterielle. Bleibt er im Stofflichen verhaftet, so verfällt er leicht finanziellen Spekulationen: er wird getäuscht und enttäuscht. Seine tiefsten Gefühle werden häufig von mitleidlosen Menschen verletzt. Kaum ein Sternzeichen kann so intensiv mitleiden wie ein Fisch, aber niemand muss bisweilen selber so leiden. Dadurch wird er häufig zum „Weltenflüchter“. Und es besteht die Gefahr, dass er im Alkohol die Leichtigkeit des Seins sucht.