Dein Monatshoroskop


Juni 2021


Über Seelenfreundschaft

Der Monat Juni geht aus astrologischer Sicht an das Zeichen Zwillinge. Bis 21. zieht die Sonne durch diesen Abschnitt. Es ist das erste Luftzeichen und das erste Symbol, das im Plural dargestellt wird: Zwilling-e. Darin versteckt sich eine großartige Psychologie und Metaphysik. Normalerweise nimmt man die Astrologie, um etwas über einen Menschen, ein Ereignis oder einen Sachverhalt zu erfahren. Meistens versucht man mit Hilfe der Sterne, der Zeit einen Schritt voraus zu sein. Die Astrologie ist dann einer Art Werkzeug oder Messgerät. Aber in der Astrologie verbirgt sich auch noch eine ganz andere Dimension, nämlich ein Persönlichkeitsmodell. Darin werden die zwölf Tierkreiszeichen dann zu Abschnitten des menschlichen Seins. Das beinhaltet auch, dass jeder Mensch alle zwölf Abschnitte in sich trägt und sie auch ständig lebt. Jemand mit einem bestimmten Zeichen ist dann ein Spezialist seines persönlichen Abschnitts.

Nennen wir die zwölf Abschnitte in unserer astrologischen Persönlichkeitstheorie Module. Das erste Modul, also der Widder, verkörpert den Anfang allen Seins. Wenn wir morgens die Augen aufschlagen und aus dem Bett steigen, sind wir Widder. Und mit jeder Türe, die wir aufmachen, mit jedem Menschen, den wir im Auto überholen, leben wir unsere Widder-Kraft. Wenn wir uns dann irgendwann an einen Tisch setzen, einen Kaffee trinken und etwas essen, dannl leben wir das Modul Stier, und natürlich auch dann, wenn wir uns andere Genüsse zuführen. Soweit leben Bauer wir alle mit dem Modul Widder, bzw. Stier, nur und ausschließlich ichbezogen. Der andere existiert nur als Mittel der Ich-Befriedigung und Ich-Erfüllung.

Im Abschnitt Zwillinge taucht ein weiterer Mensch gleichberechtigt neben uns auf. Das ist gewaltig. Nur deswegen ist es möglich, dass wir uns unter Menschen bewegen und verhalten können, ohne sie als Mittel zu einem Zweck zu nehmen. Das Wort Zwillinge drückt aus, dass der andere genauso ist wie ich. Nur deswegen, weil das so ist, schiebe ich ihn nicht zur Seite (Widder), bzw. benütze ihn nicht, und mich zu befriedigen (Stier). Noch einmal, damit das ganz klar ist: Wenn wir die Astrologie so betrachten, dann hat jeder von uns alle zwölf Energien (Module) intus und greift je nach Situation danach. Wenn jetzt jemand zum Beispiel in diesem Sternzeichen Zwillinge geboren ist, heißt das nur, dass er darauf spezialisiert ist, dass er diesen Abschnitt des Persönlichkeitsmodells am besten beherrscht. Aber das Modul Zwillinge hat jeder von uns und braucht es, um der Einsamkeit zu entkommen. Dieses Modul macht ihn zum sozialen Menschen. Das astrologische Persönlichkeitsmodell zeigt also auf, dass alles im Leben a la Widder beginnt, sich im Stier ausbreitet und dann in den Zwillingen die Fähigkeit bekommt, ein soziales Wesen zu werden. Die Astrologie drückt das auch dadurch aus, dass das Zeichen Zwillinge auf Menschen verweist, während Widder und Stier Tiere sind. Diese menschliche Stufe ist die Voraussetzung dafür, um dann in den anschließenden Abschnitten ab Krebs eine Familie und noch später höhere Formen der Gemeinschaft zu leben.

Auch die Natur und der gesellschaftliche Rhythmus folgt diesen Vorgaben: In keiner anderen Zeit begegnen sich Tiere und Pflanzen so intensiv wie im Juni. Auf gesellschaftlicher Ebene wiederum finden im Juni Frühlingsfeste und Märkte statt. Nur im Oktober und dann wieder im Februar laufen vergleichbare gesellschaftliche Ereignisse. Im Oktober sind es die Herbstfeste (das größte ist das Oktoberfest in München), im Februar ist es das Faschingstreiben. Passenderweise sind diese beiden Abschnitte ebenfalls Luftzeichen unterstellt, nämlich Waage und Wassermann.

Aber im Abschnitt Zwillinge verbirgt sich noch viel mehr. Dazu muss man in die Geschichte der Mythologie greifen: Der oberste Gott Zeus, Jupiter hatte ein Verhältnis mit Leda, der Gattin des Königs Tyndareos von Sparta. Der Götterfürst wählte einen wirklich raffinierten Weg, um sich der verheirateten Leda zu nähern und hingeben zu können: Er verwandelte sich in einen Schwan. Arglos nahm Leda das Tier bei sich auf, nährte und liebkoste es, und als die Nacht kam, erschien es ihr eher wie ein Traum, dass sie sich mit dem Gott in Liebe vereinigte. Kaum war die Liebesnacht vorbei, teilte Leda auch mit ihrem Gatten das Lager. Daher gebar sie schließlich zwei Söhne. Der eine, Pollux bzw. Polydeukes, stammte von Zeus und war deshalb unsterblich. Der andere, Castor, hatte einen menschlichen Vater, nämlich besagten Tyndareos, und war somit wie alles Irdische zur Sterblichkeit verdammt.

Castor und Pollux, auch die „Dioskuren“ („Söhne des Zeus“) genannt, wurden zwei unzertrennliche Brüder, die im Leben viele Kämpfe gemeinsam überstanden. Als Castor schließlich umkam, war Pollux, der Unsterbliche, so verzweifelt, dass er sich entschloss, lieber seinen göttlichen Status zu opfern, um dem Bruder in die Unterwelt, den Orkus, folgen zu können, als ewig getrennt von ihm im Götterhimmel zu verweilen. Diese große Geschwisterliebe berührte die Götter, und sie suchten nach einer Möglichkeit, die beiden Brüder wieder zu vereinen, ohne dass der eine, der Göttliche, der nun einmal zu ihnen auf den Olymp gehörte, immer in der Unterwelt verweilen müsste. Wegen der engen Verbundenheit der Zwillinge erlaubte es Zeus schließlich, dass die beiden zusammenbleiben durften – als Tierkreiszeichen Zwillinge am Himmel. In dieser Geschichte verbirgt sich ein wunderschönes Geheimnis: Das Modul Zwillinge erlöst uns nicht nur aus der Einsamkeit und macht uns zu einem sozialen Wesen, sondern verbindet uns darüber hinaus mit unserem Seelenzwilling. Er befindet sich nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Für manche wird er zu Gott, zu anderen zum höheren Selbst, einem Schutzengel oder was immer. Damit bekommt das Leben auf der Erde eine spirituelle Dimension. Wir erfahren, dass ein überirdisches Wesen existiert, mit dem man immer verbunden ist.

Jetzt noch ein paar weitere, astrologische Details zum Monat Juni

Planet Merkur befindet sich den ganzen Monat über im Tierkreiszeichen Zwillinge und läuft bis zum 22. rückwärts. Das gilt es zu beachten. Unter einem rückläufigen Merkur besteht tatsächlich die Tendenz, dass auch ansonsten alles rückwärts geht, bzw. mit der Vergangenheit verbunden ist. D.h. jetzt auch nicht, dass alles ungünstig ist und gar nichts läuft. Angelegenheiten, die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, profitieren sogar von diesem Merkur. Auch gesundheitliche Maßnahmen, deren Zweck es ist, wieder so fit zu sein wie früher, steht nichts im Weg.

Dass Venus am 2. Juni in das Tierkreiszeichen Krebs eintritt, wo sich bereits Mars befindet, ist insofern interessant, weil dann das Liebesduo Mars und Venus bis zum 12. Juni gemeinsam im Zeichen Krebs turteln. Bessere Chancen, um sich der Liebe zu ergeben, gibt es kaum.

Jupiter ist interessant, weil er den ganzen Monat über im Zeichen Fische steht. Wenn wir jetzt zurückgreifen auf die zuvor erwähnte Geschichte, lässt sich der Mythos von Jupiter und Pollux dahingehend weiter spinnen, dass Jupiter seinen Sohn Pollux im Himmel besucht. Ist das nicht auch für uns eine großartige Chance, unseren Seelenzwilling zu besuchen?

Uranus und Saturn bilden auch im Juni ein Quadrat. Die Corona- Pandemie scheint also auch in diesem Monat nicht der Vergangenheit anzugehören.

Neumond ist am 10., Vollmond 24. Juni.



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