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Mai 2022


Uranus im Stier

Wenn die Sonne am 21. April das Tierkreiszeichen Stier betritt, beginnt eine Zeit, von der es heißt, dass sie am allerschönsten sei. An grünen Halmen, Zweigen und Ästen öffnen sich die Knospen, und Millionen zarter Blüten zeigen sich dem Licht. Die Wiesen sind bedeckt von einem Meer bunter Blumen, und die Luft ist erfüllt mit ausgefallenen Düften. Die Natur ist in sich selbst verliebt, vollendet wie das Paradies. Zu keiner anderen Zeit des Jahres ist der Reichtum der Natur so üppig an Schönheit, Fülle und Vielseitigkeit.

Unsere Welt – zumindest die unserer Breitengrade – scheint sich an diesem Bild zu orientieren und zu messen: Nur wenn es so schön und reich ist wie beim Stier sind wir zufrieden. Auch unser Glück orientiert sich daran. Wenn man genug Geld hat, um sich so ein Leben zu gönnen, kostet man das Leben in aller Fülle. Insofern ist es auch kein Wunder, dass die Astrologie das Zeichen Stier mit Wohlstand, Sicherheit und Geld verbindet. Es heißt, dass Stiergeborene nie am Hungertuch nagen, auch wenn sie eigentlich immer meinen, sie hätten nicht genug. Das sei nur ein Trick – so die Astrologie – um noch mehr zu bekommen. Kurz gesagt, unsere Wohlstandsgesellschaft ist eine Geburt des Tierkreiszeichens Stier.

Seit März 2019 steht Planet Uranus in diesem wundervollen Tierkreiszeichen. Da ist wohl angesagt, sich mit diesem Planeten zu beschäftigen. Er gilt in der Astrologie als der große Erneuerer, Veränderer, Rebell, Ausbrecher und Initiator. Gerne wird die Entdeckung dieses Planeten mit der zeitgleich stattfindenden französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts verbunden.

Nicht jeder Uraniker ist gleich ein Revolutionär, aber irgendetwas besonderes und anderes muss er sich in seinem Leben einfallen lassen. Als Uraniker bezeichnet man Menschen, die eine starke Präsentation in Ihrem Horoskop haben, zum Beispiel den Planeten Uranus am Aszendenten oder eine Verbindung zwischen Sonne oder Mond mit ihm haben. Und natürlich ist jeder Wassermann ein echter Uraniker.

Zurück zum Eintritt des Planeten Uranus in das Zeichen Stier: Könnte das ein Zeichen dafür sein, dass unserer Wohlstandsgesellschaft ein Aufstand droht, so wie damals den wohlhabenden Franzosen?

Die Folgen der Coronaseuche lassen sich ohne weiteres als ein Schritt in diese Richtung nehmen: Eineinhalb Meter Abstand zwischen den Menschen, kein Aufenthalt in Restaurants, keine Versammlungen und dann die lästigen Masken, die genau die Partie verdecken, die man gut als ein Symbol der Wohlstandsgesellschaft nehmen kann: Mund und Nase.

Des weiteren die generelle Erhöhung der Lebenskosten und Spritpreise, was viele bereits als Anfang einer Inflation betrachten. Immer mehr Menschen versuchen ihr Geld so anzulegen, dass es nicht entwertet werden kann, kaufen Häuser, Grundstücke und natürlich vor allem Gold,

Ist es wirklich so gefährlich?

Vielleicht dann, wenn man die Wohlstandsgesellschaft wie wir sie alle kennen und schätzen als einzig mögliches Modell nimmt.

In der Astrologie sollten wir aber einen anderen Weg gehen, einen, der sich nicht ausschließlich an äußeren Werten – Geld, Status, Besitz – orientiert, sondern an inneren. Es ist ja nicht nur Uranus, der unsere Welt dirigiert. Da ist zum Beispiel auch Neptun, der schon seit längerem im Zeichen Fische steht und die nächsten zwei Jahre diese Position auch einhalten wird. Neptun in den Fischen ist absolut ein Zeichen für Verinnerlichung, Stille, Mystik und Meditation. Bis Mitte Mai befindet sich auch Jupiter im Zeichen Fische. Ein deutlicherer Hinweis für Verinnerlichung existiert nicht. Egal, was offiziell in unserer Welt geschieht, jeder bewusste Mensch muss doch diese Zeichen so verstehen, einen Weg nach innen einzuschlagen. Dann ist die Bedrohung von außen nicht mehr so mächtig. Das ist schon immer das Reich, in das man sich zurückziehen kann, wenn es draußen in der Welt bedrohlich wird. Die Religionen aller Zeiten und Kulturen haben es schon immer für sich beansprucht. In der Astrologie ist es frei von jeder Scheinheiligkeit und Heuchelei. Es ist die Heimat der Seele.

Werfen wir einen Blick auf Pluto.

Er begleitet das Sterben. Er ist im Sternzeichen Skorpion zuhause, und so wie im Skorpion, also Ende Oktober und in den ersten drei Novemberwochen, die Natur vergeht, bringt er dort, wo er sich befindet, Vergehen und Vergänglichkeit. Er steht jetzt am letzten Zipfel des Tierkreiszeichen Steinbock und haucht daher das Leben der Institutionen aus, die Macht repräsentieren. Mit anderen Worten, das Gebäude Steinbock, so wie es sich heute präsentiert, wird vergehen. Das erklärt auch, warum überall in der Welt selbst höchste Regierungsvertreter sich manchmal verhalten wie kleine Kinder.

Auch Saturn fügt sich in das ganze Geschehen: 2021 regierte er das Jahr. Es war das Jahr, in dem Corona immer heftiger und in der Ukraine Vorbereitungen für den Krieg getroffen wurden. Dieser Saturn im Wassermann verstärkt Uranus im Stier. Diesem Saturn ist eine Wohlstandsgesellschaft, wie sie bei uns geführt wird – die einen verdienen, die anderen arbeiten – eine Missgeburt. Da steigen Erinnerungen aus der Zeit der französischen Revolution auf.

Ich meine, dass es für einen bewussten Menschen jetzt allerhöchste Zeit wird, sich in die Welt des Zeichens Fische zu begeben – auf eine Reise nach innen.



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