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Monthly horoscope for July 2020

Juli wird’s.

Eigentlich gehört dieser Monat zu den schönsten des ganzen Jahres. Aber wir haben immer noch Corona und damit Maskenpflicht. Und es sieht nicht so aus, dass wir damit fertig sind: kein Tag vergeht ohne eine Ermahnung. Auch aus astrologischer Sicht gibt es keine Entwarnung: Saturn zieht auf seinem Rückwärtslauf am 2. Juli wieder in das Sternzeichen Steinbock ein. Pluto und Jupiter wiederum wandern gemeinsam und eng umschlungen rückwärts durch den Steinbock: Wer ist stärker, Pluto, Jupiter oder Saturn? Beginnen wir mit Saturn, dann ist damit zu rechnen, dass neue Anweisungen und Verbote kommen, denn Saturn im Steinbock vertritt die öffentliche Ordnung. Gewinnt Jupiter, dann finden wir erstens den passenden Impfstoff und zweitens kommen wir noch einmal glimpflich davon. Gewinnt Pluto, geht weiter die Angst vor Corona und damit vor dem Tod um.

Können wir etwas tun?
Vielleicht sollten wir aufhören, das Ganze nur als tragischen Unfall oder schicksalhaftes Geschehen zu nehmen, und uns fragen, was der tiefere Sinn der Krise ist?

Also, was bleibt übrig, als uns an jedem Tag zu freuen, an dem wir nicht von irgendwelchen behördlichen Maßnahmen schikaniert werden?

Ich habe da so meine eigene Idee.
Wenn wir uns jetzt eine Maske vors Gesicht halten, offenbart das unsere Angst vor dem Tod, letztendlich unsere Vergänglichkeit. Wenn ich dann durch die Stadt laufe und überall Menschen mit Gesichtsmasken begegne, kommt mir der Gedanke an einen Totentanz, wie ihn Wolfgang von Goethe in seinem berühmten Gedicht beschrieben hat. Allerdings „tanzen“ hier in den Straßen keine Gerippe, sondern Menschen mit Masken vor dem Gesicht.

Und Jupiter?
Zum einen trägt Jupiter dazu bei, dass sich Corona an keine Grenzen hält. Sie ist in jedem Land und überall, weltweit. Aber Jupiter gilt in der Astrologie ja auch als Überbringer kosmischer Einsichten. Will er uns daran erinnern, wie sehr wir uns an das Leben und seine Statussymbole klammern? Vielleicht schickt uns der Himmel diese „Pest“, um uns zu sagen: „Memento mori!“ Bedenke, dass du sterblich bist!

Uranus befindet sich im Stier?
Zum einen kippt das viele finanzielle Sicherheiten und Selbstverständlichkeiten. Vielleicht wird es auch noch schlimmer. Viele unken, dass unser Geld entwertet werden wird. Zum Uranus im Stier passen natürlich auch die eineinhalb Meter, in denen wir uns jetzt nur noch begegnen dürfen: Uranus im Stier signalisier Angst vor Enge und Nähe. Ich kenne einen Mann mit Uranus im Stier, der mir stolz erzählte, dass er noch nie in seinem langen Leben (er ist 81 Jahre alt) einen Aufzug betreten hat. „Da bekomme ich doch lebensbedrohliche Zustände.“

Neptun ist in den Fischen.
Das bestärkt mich, dass sich in der Coronakrise eine höhere Dimension verbirgt. Ist es die unendliche Liebe der Existenz, die uns eine Warnung zukommen lässt? Die uns heilen will von unserem völlig überfrachteten Lebensstil? Die uns insbesondere darauf aufmerksam machen will, dass das Leben endlich ist und der Tod auf jeden wartet?

Interessant ist dazu ein Hinweis: In den vergangenen Jahrhunderten kam es immer wieder zu fürchterlichen Pestepidemien, zum Beispiel 1350 und 1720. Jedes Mal stand Pluto im Skorpion und einige Mal befand sich auch Jupiter ganz nahe bei ihm – also ähnlich wie heute. Pluto ist der Stern, der den November regiert, den Monat, in dem die Natur stirbt und damit ein neues Frühjahr vorbereitet.


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Will uns die Coronakrise auf eine neue Epoche vorbereiten? Müssen wir loslassen, damit etwas Neues beginnen kann?
Vielleicht ist es nicht schlecht, wenn wir uns auch mit solchen Gedanken beschäftigen.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass trotz Corona der Sommermonate Juli Ihr Herz erfreut.