{"title":"XIX Die Sonne","text_intro":"Ich f\u00fchle mich gut.
Ich sp\u00fcre wohlige W\u00e4rme, die von \u00fcberall herkommt: aus der Luft, der Erde, meinem Herzen, meinem Bauch. Ich bin froh und unbeschwert und genie\u00dfe sorglos den Tag.
Der Himmel ist blau, wei\u00dfe Wolken treiben von nirgendwoher nirgendwohin. Auch ich habe kein Ziel und nichts ist zu tun. Die Rose w\u00e4chst, die Lerche singt, der Atem str\u00f6mt einfach.
Ich bin, was ich bin.
In meinem Herzen schwingt der goldene Glanz der Sonne.
","text_meaning":"Die Sonne hat unendliche Kraft. Eine Kraft, die sich niemals ersch\u00f6pft. Ihr Licht schenkt der Welt ihren unglaublichen Glanz. Ihre Energie macht den Menschen froh und hoffnungsvoll, ihr Feuer weckt die Leidenschaft. Mit der Sonne entstand alles Leben und t\u00e4glich neu begr\u00fc\u00dft sie die Welt. Sie bestimmt den Wechsel von Sommer und Winter, von Tag und Nacht.
Gegen\u00fcber der gro\u00dfen Kraft der Sonne begreift sich der Mensch als unschuldiges Kind, das sich dem Wechsel ihrer Energie einfach ergibt. Es lebt die Freude mit dem Tag und die Stille mit der Nacht.
Mit den Augen des Kindes wird die Welt zum wunderbaren Paradies, zum gelobten Land, in dem alles im \u00dcberfluss vorhanden ist. Sie wird zum Traum vom Schlaraffenland: Die B\u00e4ume h\u00e4ngen \u00fcbervoll mit herrlichen Fr\u00fcchten, die Wiesen sind \u00fcbers\u00e4t mit bunten Lichtern, die Luft ist erf\u00fcllt mit Musik.
Alles erf\u00fcllt sich mit dem Lauf der Sonne: Geburt, Wachstum und Tod. Sie begr\u00fc\u00dft die Sonnenblume am Morgen im Osten und neigt sich am Abend nach Westen. Das Blatt l\u00f6st sich im Herbst vom Baum und tanzt sein Lied in den Tod.
Die Kaiserin (Karte III) tr\u00e4gt alles Lebendige in ihrem Scho\u00df. Der Mensch f\u00fchlt sich sicher und geborgen. Die Sonne ist der Urvater der Existenz. Er f\u00fchrt und leitet den Menschen und schenkt ihm seine Lebenskraft.
In der Hingabe an Sonne und Erde erf\u00e4hrt der Mensch Freude und Vertrauen. Er wird zum lebendigen Teil der Sch\u00f6pfung.
","text_statement":"Freude, Zuversicht, W\u00e4rme, Kraft und Kreativit\u00e4t
Ich betrachte die Welt mit den Augen eines gl\u00fccklichen Kindes
Ich bin erf\u00fcllt mit dem Glanz der Sonne
\u2003
","image":"xix_die_sonne1_large.gif","link":"19-der-truempfe","yesno":"1","intro":"Ich f\u00fchle mich gut.
Ich sp\u00fcre wohlige W\u00e4rme, die von \u00fcberall herkommt: aus der Luft, der Erde, meinem Herzen, meinem Bauch. Ich bin froh und unbeschwert und genie\u00dfe sorglos den Tag.
Der Himmel ist blau, wei\u00dfe Wolken treiben von nirgendwoher nirgendwohin. Auch ich habe kein Ziel und nichts ist zu tun. Die Rose w\u00e4chst, die Lerche singt, der Atem str\u00f6mt einfach.
Ich bin, was ich bin.
In meinem Herzen schwingt der goldene Glanz der Sonne.
","meaning":"Die Sonne hat unendliche Kraft. Eine Kraft, die sich niemals ersch\u00f6pft. Ihr Licht schenkt der Welt ihren unglaublichen Glanz. Ihre Energie macht den Menschen froh und hoffnungsvoll, ihr Feuer weckt die Leidenschaft. Mit der Sonne entstand alles Leben und t\u00e4glich neu begr\u00fc\u00dft sie die Welt. Sie bestimmt den Wechsel von Sommer und Winter, von Tag und Nacht.
Gegen\u00fcber der gro\u00dfen Kraft der Sonne begreift sich der Mensch als unschuldiges Kind, das sich dem Wechsel ihrer Energie einfach ergibt. Es lebt die Freude mit dem Tag und die Stille mit der Nacht.
Mit den Augen des Kindes wird die Welt zum wunderbaren Paradies, zum gelobten Land, in dem alles im \u00dcberfluss vorhanden ist. Sie wird zum Traum vom Schlaraffenland: Die B\u00e4ume h\u00e4ngen \u00fcbervoll mit herrlichen Fr\u00fcchten, die Wiesen sind \u00fcbers\u00e4t mit bunten Lichtern, die Luft ist erf\u00fcllt mit Musik.
Alles erf\u00fcllt sich mit dem Lauf der Sonne: Geburt, Wachstum und Tod. Sie begr\u00fc\u00dft die Sonnenblume am Morgen im Osten und neigt sich am Abend nach Westen. Das Blatt l\u00f6st sich im Herbst vom Baum und tanzt sein Lied in den Tod.
Die Kaiserin (Karte III) tr\u00e4gt alles Lebendige in ihrem Scho\u00df. Der Mensch f\u00fchlt sich sicher und geborgen. Die Sonne ist der Urvater der Existenz. Er f\u00fchrt und leitet den Menschen und schenkt ihm seine Lebenskraft.
In der Hingabe an Sonne und Erde erf\u00e4hrt der Mensch Freude und Vertrauen. Er wird zum lebendigen Teil der Sch\u00f6pfung.
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Ich betrachte die Welt mit den Augen eines gl\u00fccklichen Kindes
Ich bin erf\u00fcllt mit dem Glanz der Sonne
\u2003
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