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Krebs als Chef oder Kollege

Die Krebs-Geborenen gelten als die Sensibelchen unter den Tierkreiszeichen. Sie sind äußerst verletzlich und leiden bisweilen unter erheblichen Stimmungsschwankungen. Außerdem sind Krebse sehr nachtragend und vergeben nicht so rasch, wenn sie erst einmal beleidigt wurden.
So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass diese empfindsamen Sternzeichen nicht besonders kritikfähig sind und auf Vorwürfe eingeschnappt reagieren oder den Fehler immer bei anderen suchen.
Da der Krebs sich selbst nach Geborgenheit sehnt, möchte er diese auch anderen zukommen lassen. Das macht sich auch in beruflicher Hinsicht bemerkbar. Krebs-Geborene gelten als besonders kollegial und teamfähig und pflegen sehr enge Kontakte zu ihren Kollegen. Diese können so intensiv sein, dass die Kollegen oft gleichzeitig die besten Freunde des Krebses sind, mit denen er auch jenseits des Arbeitsplatzes verschiedene Dinge unternimmt – sei es das Bierchen nach Dienstschluss, ein gemeinsamer Ausflug oder eine Einladung zu sich nachhause einschließlich opulenter Bewirtung. Ein ernst zu nehmender Konkurrent beim Aufstieg auf der Karriereleiter ist ein Krebs auch nur selten, da er über keinen besonders ausgeprägten Ehrgeiz verfügt.
Bekleidet ein Krebs dennoch eine leitende Position, dann ist er in der Regel recht beliebt. Das liegt zunächst daran, dass er auch den Mitarbeitern gegenüber sehr kollegial und sozial eingestellt ist und für deren Sorgen immer ein offenes Ohr hat. Was sich ebenfalls zum Wohle eines Unternehmens auswirken kann, ist sein Geschäftssinn: Er hat ein gutes Gespür für Geld und Gewinne und sorgt damit zumeist für sichere Arbeitsplätze.
Sein Verhältnis zum Geld macht aus ihm aber auch einen sparsamen Menschen, der als Dienstgeber zum Geiz neigt. Was besonders unangenehm für die Mitarbeiter ist, sind die Stimmungsschwankungen des Krebses: Oft weiß man nicht so recht, welche Laus ihm schon wieder über die Leber gelaufen ist. Und ganz besonders schlimm wird es, wenn man als Mitarbeiter ein falsches Wort fallen lässt, das ihn beleidigt – dann kann er einem noch nach Monaten nachtragen, was nicht gerade förderlich für das Betriebsklima ist…