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Mein kosmischer Blick

Die Kolumne von Erich Bauer

Venus trifft Mars

Begegne ich jetzt meinen Seelenpartner?

Die ganze Woche über ziehen Mars und Venus nebeneinander her und umarmen sich am Mittwochabend. Eigentlich gibt es keine schönere Konstellation am Himmel. Venus gilt in der Astrologie als die passive Seite der Liebe und Mars als die aktive.


Ein Zusammentreffen ist dann, als würden Plus und Minus oder wie es in Asien heißt, Yin und Yang zusammenkommen. Da erhebt sich im menschlichen Sein der Wunsch nach Liebe. Wir werden elektrisiert, unsere Hormone erwachen und „beginnen zu tanzen”. Die schönste Folge davon ist, dass ich meinem Seelenpartner begegne, dem Menschen, der für mich bestimmt ist. Aber ich kann auch ohne einen anderen Menschen diese herrlichen Sterne erleben: plötzlich spüre ich mein Herz, werde von etwas Schönem gepackt, bin glücklich, bin mir so nahe wie sonst nie.

Die Vereinigung von Venus und Mars weckt auch eine große künstlerische Begabung: ich greife zum Farbstift oder dem Fotoapparat und beginne, die Schönheit der Welt selbst auszudrücken. Ich werde also auch von den Musen geküsst. Aber zuallererst ist dieses Mars-Venus-Treffen ein hundertprozentiges Zeichen, dass ich ein herrliches Liebesleben erwarten darf und von den Sternen auch entsprechend geführt werde, damit es auch stattfindet.


Ganz sicher: am Mittwoch beginnen viele neue Liebschaften, Beziehungen und Partnerschaften, die ewig lange halten. Trifft das kosmische Glück alle zwölf Sternzeichen gleich stark? Nicht ganz! Da Mars und Venus durch das Tierkreiszeichen Jungfrau ziehen, stehen Jungfraugeborenen in der ersten Reihe, wenn das Liebesglück verteilt wird. Dahinter kommen die beiden anderen Erdzeichen, also Stier und Steinbock. Noch einmal ein bisschen weiter nach hinten rücken die Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische. Auch Waagegeborene zählen eindeutig zu den besonderen Glückskindern, denn sie feiern ja gerade ihren Geburtstag. Die anderen fünf Sternzeichen – also Widder, Zwillinge, Löwe, Schütze und Wassermann haben weiß Gott keinen Grund, sich jetzt benachteiligt zu fühlen. Sie werden von Mars und Venus nicht vergessen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie ihm begegnen, Ihrem Seelenpartner.

Ihr Erich Bauer