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Mein kosmischer Blick

Die Kolumne von Erich Bauer

Sturmböen am Himmel

Kann ich dem Leben vertrauen?

Ab der Wochenmitte zieht am kosmischen Himmel ein Sturm auf. Menschen, die zu wenig Urvertrauen haben, bekommen Angst und werden unsicher.


Die Psychologie sagt, dass so etwas wie ein Urvertrauen existiert, und dass dieses Gefühl in der frühesten Kindheit, in aller Regel in den ersten sechs Monaten entsteht. Es hängt davon ab, ob die Eltern, bzw. die unmittelbaren Bezugspersonen, dem Kleinkind dieses Gefühl von Vertrauen vermitteln. Fehlen die Voraussetzungen für ein tragfähiges Urvertrauen, entsteht ein Mensch, der grundsätzlich dem Leben gegenüber misstrauisch ist, und sobald etwas geschieht, was er nicht kennt, Angst und Fluchttendenzen auslöst. Die Psychologie empfiehlt eine Therapie, in der Missständen aus der Vergangenheit aufgedeckt und behutsam beseitigt werden.

Die Astrologie bietet auch einen anderen Weg an. Sie sagt, dass man bei fehlendem Urvertrauen einen leichteren Zugang zu einer höheren Qualität des Vertrauens bekommen kann. Sie sagt, dass man dann ein kosmisches Urvertrauen entwickeln kann. Wenn man also kein großes Vertrauen zum Geschehen auf der Erde besitzt, bekommt man dafür ein größeres Vertrauen zu seinen Schutzengeln, zu Gott oder anderen höheren Instanzen. Fügt man sich der astrologischen Deutung, findet man eine andere Einstellung zu seiner psychologischen Prägung. Es steht ja sozusagen im Horoskop, ob jemand Vertrauen entwickeln kann oder nicht.


Die Eltern, die einem Kind kein Vertrauen entgegenbringen, folgen sozusagen einem höheren, kosmischen Plan. Wer diese Einsicht verinnerlicht, kann seinen Eltern vergeben – auch dann, wenn ihre Erziehung keine ausreichende Basis für Vertrauen schuf. Das erstaunliche nun ist, dass Menschen, die sich nicht mehr an psychologischen Vorgaben orientieren, sondern an kosmischen, die also ein höheres Vertrauen entwickeln, mit der Zeit auch wieder Vertrauen an menschlichen Vorgängen bekommen. Der Kosmos, der Himmel, verleiht ihnen die Sicherheit, auch wieder Menschen zu vertrauen. Zugleich wird man dann auch selber wieder vertrauenswürdiger und strahlt etwas aus, was anderen Menschen das Gefühl von Vertrauenswürdigkeit verleiht. Letztendlich entsteht neuer Mut, denn Vertrauen ist mit „sich trauen“ verwandt und damit mit Mut.

Ich wünsche Ihnen allen den Mut, dem Leben zu vertrauen!
Ihr Erich Bauer