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Mein kosmischer Blick

Die Kolumne von Erich Bauer

Sonnenwende

Nicht nur die Sonne ist in Bewegung?

Am Mittwoch betritt die Sonne in das Tierkreiszeichen Krebs. Damit beginnt der Sommer. Vielerorts finden Sonnwendfeste statt. Einerseits ist dies ein freudiges Dankeschön an die Sonne, die ja jetzt wieder jeden Tag kürzer am Himmel steht, also allmählich Abschied nimmt. Aber genauso versteckt sich dahinter die Angst vor der jetzt ständig zunehmenden Dunkelheit. Das Feuer, das entzündet wird, möge einen begleiten, wenn man sich dem Dunklen nähert. Das tut der Seele gut. Wir Menschen kümmern uns in aller Regel um unseren Körper und futtern ihn mit Essen und Trinken. Aber was tun wir für unsere Seele? In Wahrheit lebt sie auf, wenn man sie mit dem Großen und Ganzen verbindet, wozu auch der Lauf der Gestirne am Himmel gehört. Für mich ist das sogar der eigentliche und tiefste Grund, sich mit Astrologie zu beschäftigen.


Einerseits ist das Glück dieses Planeten Jupiter davon abhängig, wo er im Geburtshoroskop steht. Aber, man kann sich bei diesem Stern auch beliebt machen, wenn man sich mit ihm verbindet. Das fällt jetzt, wo Jupiter die ganze Nacht über am Himmel steht, besonders leicht: zwischen 22:00 und 23:00 Uhr steht er in herrlicher Position am nächtlichen Himmel im Süden. Sie müssen hinausgehen in die Natur, die Stadt verlassen, dann sind Sie ihm nahe. Dann können Sie ihm Ihren Wunsch vortragen. Er ist der hellste Stern und der einzige, der nicht flackert. Sie können ihn nicht verfehlen. Nun ist aber auch noch folgendes wichtig, und das klingt ja auch schon in der Prophezeiung von vor 3.000 Jahren an, nämlich, dass nur der am Glück teilhat, die es verdient. Wünsche, die jemanden anderen benachteiligen oder gar schaden, werden von vorneherein aus dem Wunschprogramm gestrichen.


Was sonst noch los ist in dieser Woche:
Am auffälligsten ist ein Quadrat zwischen Jupiter und Mars, das die ganze Woche über anhält. Da heißt es vorsichtig sein: Nicht übertreiben, schön am Boden bleiben! Der berühmte Ikarus wird gerne bei dieser Konstellation erwähnt. Er war der erste Mensch, der sich mit selbstgebastelten Flügeln in die Luft erhob. Und weil es ihm so leicht erschien, kam er der Sonne zu nahe, und das Wachs, das seine Flügelfedern zusammenhielt, schmolz. Er stürzte ins Meer. Solche Allüren könnten in dieser Woche auch Menschen mit dem Tierkreiszeichen Widder, Waage, Wassermann und Zwillinge heimsuchen. Sie müssen vorsichtig sein.

Eine wichtige weitere Konstellation ist ein Treffen zwischen Pluto und Venus. Sie macht heiß und leidenschaftlich, weckt die Lust, sich mit dem anderen Geschlecht zu vereinigen. So stark kann der Wunsch werden, dass man vor lauter Sehnsucht nicht mehr richtig schlafen kann. Steinbock, Stier und Jungfrau werden das am stärksten empfinden. Hoffentlich lebt keiner jetzt gerade allein auf einer einsamen Insel.

Dann findet auch noch eine Verbindung zwischen Neptun und Mars statt. Das ist etwas ganz besonderes, sozusagen eine Einladung, in die Tiefen der Seele zu tauchen, sich selbst besser kennen zu lernen, endlich zu wissen, wer man ist und was einem bestimmt ist für dieses Leben. Welche Sternzeichen diesen Wunsch nach Selbsterkenntnis am stärksten verspüren? Es sind die Wasserzeichen, also Krebs, Skorpion und Fische.

Ich wünsche Ihnen, dass die Sonnenwende am Mittwoch hilft, voller Optimismus in den Sommer zu starten. Bleiben Sie in Verbindung mit den Sternen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.
Ihr Erich Bauer