---
Mein kosmischer Blick

Die Kolumne von Erich Bauer

Jupiter zieht in den Skorpion

Wird es jetzt gefährlich?

Das mit Abstand wichtigste Ereignis der Woche ist der Eintritt des Planeten Jupiter in das Tierkreiszeichen Skorpion. Das macht mir Sorgen. An sich ist eine astrologische Konstellation grundsätzlich niemals gefährlich, sondern verweist auf Energien, die über die Erde fallen wie Regen oder Sonnenschein. Aber der Mensch ist ein Wesen, das kosmische Konstellationen – mit Absicht oder auch aus Unwissenheit – missbraucht. Jupiter stand jetzt zwölf Monate lange im Tierkreiszeichen Waage. Da liegt es nahe, dass in der Welt hart diskutiert, ja durchaus auch gestritten wurde. Aber die Waage verhindert doch letztendlich, dass es zum offenen Bruch oder gar zum Krieg kam.


Wenn man die vergangenen Wochen und Monate betrachtet, dann lässt sich das auch voll und ganz bestätigen: Wie wurde der neue amerikanische Präsident angegriffen, und dieser hat wiederum die ganze Welt vor den Kopf gestoßen. Oder wie hoch wurde zwischen Nordkorea und Amerika gepokert? Auch Deutschland, und die Türkei passen wunderbar zu dieser Dynamik eines Jupiters in der Waage. So, aber am Dienstag zieht dieser Jupiter in das Sternzeichen Skorpion. Das ist ein ganz anderer Stoff. Die Astrologie sagt, im Skorpion geht es um Leben und Tod. Es ist auch bekannt, dass Jupiter nicht nur der strahlende Gott ist, sondern auch hart und strafend sein kann.

Mit Jupiter im Skorpion werden Konflikte nicht mehr so leicht zurückgehalten, sondern es besteht die Tendenz, dass sie ausbrechen. Das gilt für die großen Staatengemeinschaften als Ganzes und natürlich auch genauso für Familien, Partnerschaften und auch Einzelpersonen. Wenigstens im Kleinen können wir uns schützen, indem wir wissen, was jetzt passieren kann und wie leicht wir jetzt in die Gefühlskiste greifen. Wir können uns also selber warnen und so bremsen. Aber vielleicht hilft es auch, wenn wir den Frieden der ganzen Welt wünschen. Das ist auch der Grund, warum ich am Dienstag, den 10. Oktober, um 18:00 Uhr einen Lichtkreis durchführe. Vielleicht schließen Sie sich an und verbinden sich am Dienstagabend zwischen 18:00 und 19:00 Uhr in Gedanken mit uns.


Bilden Sie in Gedanken einen magischen Kreis. Stellen Sie sich vor, dass allein dadurch, dass wir im Geist zusammen sind, ein besonders starkes Energiefeld entsteht. Der Stern Jupiter befindet sich im Moment genau am westlichen Horizont und wird in Kürze untergehen. Stellen Sie sich vor, wie wir uns mit diesem Jupiter verbinden und ihn begleiten, wenn er hinuntergeht in die Nacht. Symbolisch nehmen wir die Nacht für die Zeit, die vor uns liegt, in der dieser Jupiter im Skorpion bleibt. Wir begleiten Jupiter mit unseren guten Gedanken und damit mit hellem Licht. Dieses Licht wird jeden einzelnen von uns in den kommenden zwölf Monaten begleiten und Kraft und Liebe schenken. Und dieses Licht wird sich in der Welt ausbreiten und dazu beitragen, dass sie friedlich bleibt. Ich bin ganz sicher, dass wir nicht die einzigen sind, die jetzt meditieren, sondern dass sich überall in der Welt Menschen treffen, um der neuen Zeit Licht zu schenken.

Ich freue mich, dass Sie dabei sind!

Ihr Erich Bauer