Der beherrschende Planet dieses Sternzeichens ist Jupiter, der höchste der olympischen Götter. Jovialität ist sein Prinzip. Er ist großmütig, gütig und tolerant. Aber er kann auch unerbittlich sein, wenn es jemand wagt, sich gegen das Gesetz aufzulehnen. Denn er ist der Hüter von Recht und Ordnung. Menschen, die unter seinem Einfluss stehen, scheinen äußerlich ausgeglichen, aber im Inneren sind sie oft recht zwiespältig. Denn der Jupiter steht nicht nur für Großmut und Wahrheitsliebe, sondern auch für Überheblichkeit, Großtuerei und Genuss.
Es liegt im Wesen dieses doppelköpfigen Zeichens, dass höchste Moral mit Leichtsinnigkeit Hand in Hand geht. Gerade Schützen sind keineswegs Charaktere, die sich gerne etwas versagen. Es kann vorkommen, dass sie ein Doppelleben führen: Einerseits sind sie untadelige und streng moralische Zeitgenossen, andererseits geben sie im Verborgenen ihren üppigen Gelüsten nach. Weil sie jedoch auf Anerkennung der Gesellschaft Wert legen, kann es trotz ihrer Wahrheitsliebe vorkommen, dass sie „Wein trinken und Wasser predigen“.
Schützen lieben ihre Unabhängigkeit über alles und sind unverbesserliche Optimisten. Sie sind immer um Gerechtigkeit bemüht, aber da sie Freunde von schnellen Entschlüssen sind, können ihnen immer wieder kleine Ungerechtigkeiten passieren. Unrecht sehen sie jedoch sehr schnell ein und versuchen dann, alles wieder gut zu machen. Denn ihr Optimismus verbindet sich nicht nur mit Offenheit, sondern mit großer Menschenliebe. Sie sind Erfolgsmenschen, die sich in untergeordneten Positionen nicht wohl fühlen. Sie scheinen jedoch das Glück gepachtet zu haben. Rückschläge werfen sie nicht um, ihr grenzenloser Optimismus richtet sie immer wieder auf.
Wenn Ihr Kind im Zeichen des Schützen das Licht der Welt erblickt hat, ist das ein großes Geschenk. Denn mit dem kleinen Schützen zieht der Sonnenschein in die Familie ein. Er ist dazu bestimmt, das Leben freundlicher, heller und geselliger zu machen. Als Eltern sollten Sie dafür sorgen, dass Ihrem Sprössling diese Lebensfreude auch erhalten bleibt. Er braucht vor allem eine intakte Familie, um sich entfalten zu können. Eine strenge und autoritäre Erziehung können Sie von vorne herein vergessen. Der kleine Schütze gedeiht nur, wenn Mama und Papa kameradschaftlich mit ihm umgehen. Sie sollten auch über kleine Fehler, die er im kindlichen Übermut begeht, hinweg sehen können.
Klein-Schütze macht es den Eltern leicht, ihn als Partner zu akzeptieren, denn er gesteht aufrichtig und offen seine kleinen und großen Schandtaten ein. Er kennt weder Lügen noch Hinterlist. Aber er erwartet von seinen Eltern, dass sie ihm mit derselben Offenheit begegnen. Vertrauen schenkt er gegen Vertrauen – man sollte ihn nicht enttäuschen. Was diese Kinder allerdings unbedingt lernen sollten, ist der Umgang mit Geld. In diesem Punkt ist Konsequenz wirklich angebracht.
Das Schütze-Kind braucht seinen Freiraum und seine Unabhängigkeit. Jede Einschränkung, ob körperlicher oder geistiger Art, beeinträchtigt sein Wohlergehen und kann es sogar krank machen. Besonders wichtig ist, dass es einen großen Auslauf hat. Am schönsten wäre für ihn ein Garten hinterm Haus und dahinter Wald und Wiesen. Da es sehr naturverbunden ist, sehnt es sich nach einem vierbeinigen Spielkameraden, mit dem es über Stock und Stein springen kann. Wenn irgendwie möglich, sollten Sie ihm diesen Wunsch erfüllen.
Die kleinen Schützen sind leidenschaftlich gern unterwegs. Kaum sind sie den Windeln entwachsen, begeistern sie sich schon für das Herumreisen, sie sind kleine Weltenbürger, die Abwechslung lieben. Obwohl die Schütze-Kinder nicht besonders ehrgeizig sind, haben sie Freude am Lernen und gehen gern in die Schule. Theoretisches Wissen befriedigt sie jedoch nicht. Sie suchen nach Erkenntnis und Weisheit.